Wikipedia

10 Mio. Artikel bei Wikipedia online

Die Online-Enzyklopädie Wikipedia hat nach eigenen Angaben die Marke von 10 Millionen Artikeln geknackt. Diese Zahl bezieht sich auf alle 250 Sprachen, in denen Wikipedia bisher erschienen ist. Der Jubiläumsartikel ist der Eintrag zum englischen Maler Nicholas Hilliard, der am 27. März um 01:07 Uhr online ging. Das englischsprachige Wikipedia ist mit 2,3 Mio Artikeln übrigens die größte Online-Enzyklopädie, ihr folgen die deutsche mit über 700.000 und die französische mit gut 640.000 Artikeln. Wikipedia startet im Januar 2001 mit nur 17 Artikeln.

Neue Suchmaschine Wikia startet Testbetrieb

Am kommenden Montag, den 7. Januar, will Wikipedia-Gründer Jimmy Wales seine Suchmaschine Wikia Search in einer Preview-Version starten. Bei der Mitmach-Suchmaschine können Internet-Nutzer die Webseitenreihenfolge und Suchalgorithmen selbst bestimmen. Das Angebot soll sich durch Werbeerlöse finanzieren und langfristig Google als Suchmaschine Konkurrenz machen.

Wikipedia plant eigene Suchmaschine

Während Google mit „Knol" selbst eine Art Online-Lexikon aufbauen will, bereitet der Wikipedia-Gründer Jimmy Wales den Start einer eigenen Suchmaschine vor. Medienberichten zufolge will Wales mit seinem seit längerem angekündigten Projekt „Wikia" demnächst eine Suchmaschine online stellen, deren Algorithmus jedem zugänglich sein soll. Wie bei Wikipedia sollen die Nutzer an der Suchmaschine mitarbeiten. Über die Rangfolge von Suchergebnissen entscheiden die User.

Wikipedia besser als Brockhaus

Dass eine kostenlose Online-Enzyklopädie wie Wikipedia, die von den Usern geschrieben wird, nicht zwangsläufig schlechter sein muss als die wissenschaftlich lektorierten Einträge im altehrwürdigen Brockhaus beweist die aktuelle Untersuchung des Instituts Wissenschaftlicher Informationsdienst Köln. Die Forscher verglichen beide Angebote im Auftrag des Nachrichtenmagazins "Stern".

TÜV für Wikipedia

Das Internet-Lexikon Wikipedia soll verlässlicher werden: In den nächsten Tagen beginnt der Test eines neuen Kennzeichnungssystems, teilte Wikimedia Deutschland mit. Es sieht vor, den Lesern mithilfe von Markierungen deutlich zu machen, ob ein Artikel Unsinn oder falsche Darstellungen enthält. Die neue Funktion werde voraussichtlich im November in das deutsche Hauptportal integriert, erklärte Wikimedia-Vorstandsmitglied Philipp Birken. Ob anderssprachige Seiten folgen, sei noch unklar.

Konzerne schreiben sich schön auf Wikipedia.de

Wer bislang an Artikeln von Wikipedia feilte, konnte sich hinter seiner Anonymität verstecken. Leser konnten zwar sehen, dass Einträge verändert worden waren, aber nicht, durch wen.
Lediglich ein schwer identifizierbarer Zahlencode, die IP-Adresse, ließ vage Rückschlüsse auf den Autor zu. Mit dieser Anonymität ist es jetzt vorbei, jedenfalls teilweise: Virgil Griffith, ein Computerspezialist aus Kalifornien, hat eine Software entwickelt, mit der sich zuordnen lässt, zu welcher Institution bestimmte IP-Adressen gehören.

Google und Yahoo bekommen Konkurrenz durch Wikipedia-Gründer

Die Ankündigung von Wikipedia Mit-Begründer Jimmy Wales, eine eigene Suchmaschine starten zu wollen, hat dieser Tage für Aufsehen gesorgt. Doch im Gegensatz zu Wikipedia, welches sich nur aus Spenden finanziert und quasi der Internet-Gemeinschaft höchselbst „gehört", will Wales die neue Suchmaschine mit seinem eigenen Unternehmen betreiben.

Mehr Sinn im Internet - Die Semantik erobert das Web 2.0

Semantik ist die Lehre von Sinn und Bedeutung sprachlicher Einheiten. Damit soll jetzt das Internet erobert werden. Vor allen soll die Lehre dabei helfen, mehr Sinn etwa in Suchfunktionen zu bringen. Damit könnten viele Datensammlungen informativer gemacht werden. Das Konzept, das von Web-Erfinder Tim Berners-Lee entwickelt wurde, sieht vor, dass Daten und deren Beziehungen zueinander explizit beschrieben werden. Dadurch sollen Computer in der Lage sein, anhand dieser Beschreibungen Zusammenhänge zu erkennen.