Web 2.0

jaxtr bringt das Web 2.0 zum Sprechen

Unter dem Namen jaxtr (www.jaxtr.com) ist das laut eigenen Angaben weltweit erste Talk-Netzwerk an den Start gegangen. Über den jaxtr-Dienst können Verbraucher aus aller Welt mit herkömmlichen Telefonen und Handys fast zum Nulltarif miteinander telefonieren, ohne ihre eigenen Telefonnummern preiszugeben. Nach rund einem Jahr Testphase ist der Service jetzt in den Regelbetrieb gegangen. Die kostenfreie Anmeldung erfolgt im Internet unter www.jaxtr.com.

CeBIT-Eröffnung: Ballmer sagt fünfte Computerrevolution voraus

Microsoft-Chef Steve Ballmer hat zur Eröffnung der Computermesse Cebit für die kommenden Jahre umwälzende Veränderungen in der Nutzung von Computern in Aussicht gestellt. Die „fünfte Computerrevolution“ werde geprägt von enormen Rechenkapazitäten und einem quasi unendlichen Speicherplatz. „Hochgeschwindigkeits-Verbindungen sind allgegenwärtig und die Systeme können natürlich mit Sprache und Gesten bedient werden“, beschrieb Ballmer seine Zukunftsvision auf der Eröffnungsfeier der Cebit in Hannover.

Jeder vierte Jugendliche bastelt am Web 2.0

Jeder vierte jugendliche Internetnutzer in Deutschland beteiligt sich aktiv an der Gestaltung des World Wide Web. Fast jeder dritte Junge und jedes fünfte Mädchen zwischen 12 und 19 Jahren stellen mehrmals pro Woche Bilder, Videos, Musikdateien oder Kommentare ins interaktive Web 2.0.

Studie: Im Web 2.0 ist nur eine Minderheit aktiv

Web 2.0 wird inzwischen von nahezu allen Onlinern genutzt. Allerdings steht weiterhin der passive Abruf und nicht das aktive Erstellen von Inhalten im Vordergrund. Beliebtester User Generated Content bleiben Online-Nachschlagewerke wie Wikipedia und Videoportale, die 47 Prozent bzw. 34 Prozent der Onliner schon genutzt haben. Allerdings haben erst sechs Prozent der Nutzer dieser Anwendungen schon einmal einen Beitrag für Wikipedia verfasst, sieben Prozent einen Film in ein Videoportal eingestellt und nur zwei Prozent eine eigene Spielfigur in einer virtuellen Welt wie Second Life geschaffen.

Virtuelle Konzerte im Web: StageSpace integriert Plattform für Nachwuchskünstler und Live-Acts in 3D-Welt

Ab Herbst ist die „youmix-Hall" neuer Bestandteil der virtuellen Welt „StageSpace". Besucher der youmix-Hall können sich dort über die auf youmix.de präsentierten Nachwuchs-Bands informieren und deren Musik hören und bewerten. Highlights sind regelmäßige virtuelle Live-Gigs von Nachwuchskünstlern, aber auch angesagten Bands.

Deutsche begeistert vom Web 2.0

Mehr als die Hälfte der deutschen Internetnutzer hat im vergangenen Februar Web2.0-Angebote besucht. Das ergab eine Studie des Marktforschungsdienstes NielsenNetratings. Mit 54 Prozent Reichweite ist das Segment damit fast so erfolgreich wie der Bereich Finanzinformationen (57 Prozent). Die Zahl der Nutzer stieg binnen Jahresfrist um 32 Prozent auf 19,7 Millionen. Noch stärkere Wachstumsraten verzeichnen die Analysten bei den Page Impressions (2,1 Milliarden / plus 77 Prozent) und der Nutzungsdauer (45 Minuten pro Monat / plus 48 Prozet).

Web 2.0-Sites mit rasantem Wachstum

Dem Internet schlägt die Stunde der Amateure. Skurrile sowie teils freizügige private Videos, Fotos, Text-Blogs oder noch kaum bekannte Musik stehen hoch im Kurs und bescheren Anbietern der technischen Plattformen wie YouTube, Flickr, Myspace, Google Video und vielen anderen kräftigen Zulauf. „Broadcast Yourself" lockt YouTube, und immer mehr Menschen verlagern Teile ihres Lebens als digitale Existenz in eine „Online-Community". Die Eitelkeit vieler Selbstdarsteller in sozialen Internet-Netzwerken beflügelt die Entwicklung des so genannten Mitmach-"Web 2.0" maßgeblich.

Mehr Sinn im Internet - Die Semantik erobert das Web 2.0

Semantik ist die Lehre von Sinn und Bedeutung sprachlicher Einheiten. Damit soll jetzt das Internet erobert werden. Vor allen soll die Lehre dabei helfen, mehr Sinn etwa in Suchfunktionen zu bringen. Damit könnten viele Datensammlungen informativer gemacht werden. Das Konzept, das von Web-Erfinder Tim Berners-Lee entwickelt wurde, sieht vor, dass Daten und deren Beziehungen zueinander explizit beschrieben werden. Dadurch sollen Computer in der Lage sein, anhand dieser Beschreibungen Zusammenhänge zu erkennen.