Trojaner

Analystenprognose: Schadprogramme knacken 2008 die 20-Millionen-Marke

Virenexperte Kaspersky Lab erwartet im laufenden Jahr eine Verzehnfachung der sich im Umlauf befindlichen Schadsoftware. Nachdem sich die Zahl der Viren, Würmer und Trojaner im Vorjahr vervierfacht hatte, sehen die Analysten des russischen Sicherheitsunternehmens nun noch einmal eine deutliche Verstärkung des Wachstumstrends. Zudem werden die Schadprogramme technisch anspruchsvoller.

Kaspersky Lab präsentiert die Hitliste der Extremviren für März 2008

Neue Gesichter und alte Bekannte - der Monat März zeigt sich von seiner variablen Seite: Zehnfach verpackte Trojaner, 16 Byte kleine – aber dennoch gemeine – Winzlinge, 305 MB große Riesen und ein E-Mail-Wurm, der sich einen Stammplatz erkämpft. Dies uns mehr findet sich in der Hitliste der Extremviren für den ersten Frühlingsmonat.

1. „Gierigster Schädling im Bank-Bereich“: Im ersten Frühlingsmonat zeigte sich der Gewinner dieser Kategorie als besondern gierig: eine der Modifikationen von Trojan-Spy.Win32.Banker.zq griff Kunden von 109 Banken gleichzeitig an.

Kaspersky Lab präsentiert die Hitliste der Extremviren für Februar 2008

Eine Familie mit 1092 Mitgliedern, ein Schädling, der sich fünf Geldkartensysteme vorknöpft, ein kleiner, gemeiner Windows-Vernichter: der Februar brachte wieder bemerkenswerte neue Schadprogramme hervor. Doch auch die „Klassiker“ verteidigten ihre Position.

1. „Gierigster Schädling im Bank-Bereich“: Trojan-Spy.Win32.Banker.cji richtete im Februar seine Aufmerksamkeit gleichzeitig auf 44 Banken.

Kaspersky Lab präsentiert seine E-Mail-Top-20 für den Monat Februar

Der Februar brachte in diesem Jahr keine echten Veränderungen in der Schädlings-Top-20 von Kaspersky Lab. Das Treppchen teilen sich dieselben Kandidaten wie im Januar, einzig der Drittplazierte tauschte seinen Platz mit Rang zwei. Auch wenn es aus den reinen Zahlen nicht hervorgeht: die Epidemie des Trojan-Downloaders Diehard setzte sich auch im Februar ungebremst fort.

Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe verkündet „Urteil in Sachen Online-Durchsuchung".

Das finale Urteil der Richter: Online-Durchsuchungen seien prinzipiell zwar erlaubt, jedoch nur im Fall einer existenziellen Bedrohung für ein überragend wichtiges Rechtsgut. Zudem wurde zum ersten Mal seit 1983 - damals wurde das Grundrecht auf informelle Selbstbestimmung eingeführt - ein neues Grundrecht definiert: Das "Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme".

Jahresbericht von Kaspersky Lab: 2007 so viele Schädlinge wie noch nie

Im Jahr 2007 registrierte Kaspersky Lab so viele neue Schadprogramme wie noch nie zuvor. In den Datenbanken des Antiviren-Profis landeten sogar mehr Neuzugänge als sämtliche Schädlinge, die in den 15 Jahren zuvor erfasst wurden. Da es keinerlei Anzeichen gibt, dass sich die Situation in diesem Jahr bessert, besteht Anlass zu ernsthafter Sorge. Steigt die Virenzahl weiterhin so rasant, dürfte sich ihre Gesamtzahl binnen Jahresfrist erneut verdoppeln.

Kaspersky Lab präsentiert die Hitliste der Extremviren für das Jahr 2007

Im Jahr 2007 nahm Kaspersky Lab 237.244 neue Schadprogramme in seine Datenbanken auf. Sie unterschieden sich in Verbreitung und Größe, im Grad der angerichteten Verwüstung und der betroffenen Systeme. Einige Schädlinge bemühten sich, möglichst wenig aufzufallen, andere holten den Holzhammer heraus, um Sicherheitssoftware außer Betrieb zu setzen. Kaspersky Lab hat die "Extremviren" in zehn Kategorien eingeteilt:

Warnung vor Valentins-Phishing

Der Virenspezialist Kaspersky Lab registriert im Vorfeld des morgigen Valentinstages umfangreiche Spam-Aussendungen. Derartiger „Valentins-Spam" macht etwa fünf Prozent des gesamten E-Mail-Traffics aus, der durch „Kaspersky" überprüft wird.

Der „Valentins-Spam-Versand" findet global statt und wird seit dem 12. Februar, 2 Uhr nachts Moskauer Zeit registriert. Im russischen Internet wurden die schädlichen Phishing-Nachrichten allerdings nur tagsüber verbreitet. Die Experten von Kaspersky Lab warnen davor, dass die Zahl des Valentinstag-Spams zunächst nicht abnehmen wird.

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter und Kaspersky Lab kooperieren

Kaspersky Lab ist seit Beginn des Jahres Sicherheitspartner des „Bund Deutscher Kriminalbeamter" (BDK). Der BDK bietet einem kleinen ausgewählten Kreis von Unternehmen die Möglichkeit, Sicherheitspartner zu werden. Diese gehören zur Solidargemeinschaft für Innere Sicherheit und engagieren sich an exponierter Stelle für die entsprechenden strukturellen Maßnahmen, wie sie der BDK in seinen Grundsätzen und Forderungen definiert hat.

Kaspersky Lab präsentiert die Schadsoftware-Top-20 für Januar

Das neue Jahr beginnt, wie das alte aufgehört hat: Auch im Januar präsentieren sich mehrere Vertreter von Diehard - einer relativ neuen Familie von Trojan-Downloadern - als hartnäckigste Störenfriede im E-Mail-Traffic.