Phishing

Warnung vor Valentins-Phishing

Der Virenspezialist Kaspersky Lab registriert im Vorfeld des morgigen Valentinstages umfangreiche Spam-Aussendungen. Derartiger „Valentins-Spam" macht etwa fünf Prozent des gesamten E-Mail-Traffics aus, der durch „Kaspersky" überprüft wird.

Der „Valentins-Spam-Versand" findet global statt und wird seit dem 12. Februar, 2 Uhr nachts Moskauer Zeit registriert. Im russischen Internet wurden die schädlichen Phishing-Nachrichten allerdings nur tagsüber verbreitet. Die Experten von Kaspersky Lab warnen davor, dass die Zahl des Valentinstag-Spams zunächst nicht abnehmen wird.

Europa auf dem Spam-Vormarsch, Phishing ebenfalls!

Europa läuft Amerika den Rang ab – zumindest wenn es um Spam geht. Aus dem aktuellen Spam-Report von Symantec geht hervor, dass 44 Prozent der unerwünschten Nachrichten mittlerweile aus Europa stammen. Die USA haben „nur“ noch einen Anteil von 35,1 Prozent. Diese Entwicklung ist vor allem vor dem Hintergrund auffällig, dass noch immer ein deutlich größerer Teil aller weltweit gesendeten Mails aus Amerika stammt. Im August 2007, als Symantec die Herkunftsdaten der Spam-Mails zum ersten Mal aufzeichnete, war das Verhältnis noch umgekehrt (30,6 Prozent gegenüber 46,5 Prozent).

Neuer Trojaner tarnt sich als YouTube-Video

Ein bösartiger Trojaner gaukelt vor, ein Video zu sein. Ahnungslose Anwender sollen damit von einer weltweit aktiven Phishing-Gang geködert werden. Wie die Websense Security Labs mit Sitz in den USA jetzt meldeten, sollen Surfer mit einer E-Mail auf eine gefälschte YouTube-Seite gelotst werden. Diese Nachricht trägt die Betreff-Zeile „Your friend sent you a video". Im Text wird der Empfänger dazu aufgefordert, einen Link anzuklicken, der auf die gefälschte Website führt. Betreiber dieser Internet-Präsenz ist die kriminelle "Rock-Fis-Gruppe", die Phishing im großen Stil betreibt.

Ebay, GMX und Web.de schließen Sicherheitspakt

Das Auktionshaus Ebay und die Internetportale GMX und Web.de schließen eine strategische Partnerschaft, um die User vor Phishing zu schützen. Begleitet wird die Aktion von einer Werbekampagne.

Deutschland ist „Phishing”-Hochburg

Von Deutschland gehen nach einer Studie eines Antivirenspezialisten mit 19 Prozent europaweit die meisten erkannten Internet-Sicherheitsrisiken aus. Mit 32 Prozent sei Deutschland sogar die europäische Hochburg so genannter Phishing-Websites, teilte das Unternehmen Symantec am Montag in München mit. Weltweit rangiert Deutschland damit nach den USA an zweiter Stelle. Beim Phishing versuchen Kriminelle mit fingierten Websites, die sich als offizielle Internetseite etwa einer Bank ausgeben, vertrauliche Daten wie Kontonummer, Passwörter oder PIN „abzufischen".

Betrüger beim Online-Banking entlarven

Betrugsseiten beim beliebten Online-Banking lassen sich mit Hilfe eines „Fantasie-Logins“ entlarven. Erscheint auf die Eingabe eines fiktiv gewählten Passworts keine Fehlermeldung und gelangt der Nutzer anstandslos in den scheinbar geschlossenen Benutzerbereich, so sei etwas faul, warnt die Fachzeitschrift „PC Professionell“ in ihrer aktuellen Ausgabe. Mit Hilfe täuschend echt nachgemachter Bank-Webseiten, auf die Nutzer per E-Mail gelockt werden sollen, wollen Betrüger an deren Passwörter und an die Transaktionsnummern gelangen.

Symantec geht mit Norton 360 in den öffentlichen Betatest

Mit dem Betatest von Norton 360 gibt die Firma Symantec der breiten Öffentlichkeit erste Einblicke in die neue Sicherheitssoftware mit Rundumschutz. Ursprünglich sollte die fertige Software bereits im Herbst 2006 auf den Markt kommen, sie soll jetzt jedoch erst im Frühjahr 2007 (passend zum Start von Windows Vista) in den Handel kommen.

Im Vergleich zu seinen Vorgängern bietet Norton 360 eine an das Aussehen von Windows Vista angelehnte Benutzeroberfläche. Neben einem Virenscanner, einer Anti-Spyware-Komponente und einer Firewall sind ein sogenanntes Intrusion-Prevention-System, Anti-Phishing Funktionen sowie Backups in die neue Software integriert.