Der US-amerikanische Softwarekonzern Microsoft hat in seinem dritten Geschäftsquartal deutlich weniger verdient als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz stagnierte. Konkret rutschte der Überschuss von Microsoft im Ende März abgelaufenen dritten Quartal um rund elf Prozent auf 4,39 Milliarden US-Dollar ab. Der Umsatz lag nur leicht höher bei 14,45 Milliarden Dollar.
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Microsoft gibt das „Service Pack" für Vista frei
Mehr als ein Jahr nach der Einführung von Windows Vista bietet Microsoft eine Rundum-Erneuerung des PC-Betriebssystems an. Das „Service Pack 1“ wurde am Dienstag für die Vista-Ausgaben in fünf Sprachen, darunter auch Deutsch, zum kostenlosen Download bereitgestellt.
Die Software verbessere die Zuverlässigkeit, Sicherheit und Leistung von Windows Vista, erklärte Microsoft. Das umfangreiche Paket enthält auch alle kleineren Aktualisierungen und „Patches“ - also Fehlerbereinigungen, die seit der Einführung von Windows Vista im Januar 2007 erschienen sind.
Rekordstrafe: Microsoft zu 899 Millionen Euro verurteilt
Die EU-Kommission hat gegen den weltgrößten Softwarehersteller Microsoft ein neues Rekordstrafgeld von 899 Millionen Euro verhängt. Der Konzern hat laut Brüssel Konkurrenten bis zum Oktober 2007 ungerechtfertigte Lizenzgebühren für technische Informationen berechnet. Microsoft verstieß damit gegen frühere EU-Sanktionen aus dem Jahr 2004, entschied die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel.
Microsoft bringt Video-On-Demand via Xbox nach Deutschland
Der US-Software-Riese Microsoft baut seine Spielekonsole Xbox 360 immer mehr zum multimedialen Zentrum fürs Wohnzimmer aus. Ab dem 11. Dezember können auch die Besitzer der Konsole auch in Deutschland Filme über das Gerät downloaden. Die Online-Plattform Xbox Live bietet zunächst 30 Filme des Filmstudios Warner Bros., darunter „300", die „Matrix"-Trilogie und „The Good German". Der Preis für das Video-on-Demand-Angebot liegt zwischen drei Euro und 4,50 Euro (für HD-Filme). Nach dem Download können die Filme in einem Zeitraum von 14 Tagen angesehen werden.
Schwachstelle in Windows XP
In Windows XP wurde erneut eine Schwachstelle entdeckt, die von Hackern ausgenutzt werden könnte. Eine unzureichende Überprüfung der sogenannten wie „http://" oder "ftp://" durch die Windows-System-Komponente "System32.DLL" ermögliche das Starten schadhafter Programme mit den Rechten des angemeldeten Benutzers. Darauf weist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn hin.
Microsoft wächst dank Halo
Das Softwareunternehmen Microsoft hat glänzende Zahlen für das dritte Quartal hingelegt. An der Börse legten Microsoft-Aktien nachbörslich um sage und schreibe 17% zu. Deutliches Wachstum verzeichnet das Unternehmen in der Unterhaltungssparte, die unter anderem die Spielkonsole Xbox 360 und das Videospiel Halo 3 vertreibt. Hier stieg der Umsatz auf 1,93 Mrd von 1,03 Milliarden Dollar im Vorjahr. Mit 165 Mio Dollar fiel der Gewinn der Sparte positiv aus, nachdem im vergangenen Jahr noch ein Verlust von 142 Mio Dollar verbucht worden war.
Sony und Microsoft senken die Konsolen-Preise
Sony und Microsoft schicken unter dem Druck des erfolgreichen Wettbewerbers Nintendo günstigere Spielekonsolen ins Weihnachtsgeschäft. Der zuständige Microsoft-Manager Robbie Bach bestätigte der „Financial Times“, dass in den USA eine abgespeckte Version der Xbox 360 für nur noch 279 Dollar in den Handel kommen solle. Sie werde Xbox 360 Arcade heißen, berichtete die Zeitung am Donnerstag in der Online-Ausgabe.
Microsofts Zune vorerst nicht in Deutschland
Microsoft wird in Deutschland nicht kurzfristig mit seinem Zune-Musikplayer gegen Apples iPod antreten. „Der deutsche Markt für MP3-Player ist einer der schwierigsten in der Welt“, sagte Stephan Brechtmann, der bei Microsoft Deutschland den Bereich „Entertainment & Devices“ verantwortet. Die Käufer in Deutschland hätten nur ein geringes Bewusstsein für die Marke eines Gerätes. Außerdem würden die meisten Player im Segment unter 100 Euro verkauft. „Da müssen Sie sehr raffiniert sein, um in diesem Markt zu bestehen.“
Google arbeitet an Software für Handys
Google will in diesem Jahr laut einem Bericht der „New York Times" eine eigene Betriebssystem-Software für Handys vorstellen und damit den großen Rivalen Microsoft und die Mobilfunk-Netzbetreiber herausfordern. Das Betriebssystem werde auf der freien Linux-Software basieren und höchstwahrscheinlich kostenlos sein.