eBay

Skype-Verkauf durch ebay?

Das Online-Auktionshaus eBay erwägt einen Verkauf des Internettelefonie-Anbieters Skype. Bis Ende dieses Jahres werde man prüfen, ob sich bei der Tochterfirma Synergie-Effekte erzielen ließen, sagte Ebay-Chef John Donahoe der „Financial Times". Wenn das nicht der Fall sei, werde man eine „neue Bewertung" vornehmen. Diese könnte zum Verkauf führen, deutete er dem Bericht zufolge an.

Ebay zwingt australische User zur Paypal-Nutzung

Die australische Ebay-Niederlassung hat eine drastische Änderung der Zahlungsmöglichkeiten für Anwender angekündigt. Ab dem 21. Mai müssen Initiatoren von Ebay-Auktionen Paypal als Zahlungsmethode anbieten. Knapp einen Monat später folgt die Verschärfung dieser Maßnahme - nach dem 17. Juni muss die Abwicklung der Zahlung bei nahezu allen Artikeln entweder in bar oder per Paypal erfolgen.

eBay: Neues Bewertungssystem in der Kritik

Das Online-Auktionshaus eBay hat ein neues Bewertungssystem angekündigt, bei dem Verkäufer keine negativen Bewertungen mehr über ihre Kunden abgeben können. Das System wird voraussichtlich im Juni auch in Deutschland eingeführt. Es ist eine der ersten wichtigen Entscheidungen des künftigen eBay-Chefs John Donahoe, der im April die langjährige Vorstandsvorsitzende Meg Whitman ablösen wird. Doch sein Plan stößt auf heftigen Widerstand. Der Hauptkritikpunkt: Verkäufer können zahlungssäumige Käufer nun nicht mehr anprangern und damit andere Verkäufer warnen.

eBay bietet Kreditkarte an

Das Internetauktionshaus eBay steigt in den Kreditkartenhandel ein. Die neue eBay-Mastercard ist ausschließlich online erhältlich und wird in Kooperation mit der Commerzbank angeboten. Mit der Karte können Bonuspunkte bei Käufen gesammelt werden – bei eBay-Käufen gibt es doppelte Punktzahl. Im ersten Jahr ist die Karte kostenlos, im zweiten Jahr fällt eine Gebühr von 24,90 Euro an. Achim Kassow, Privatkundenvorstand der Commerzbank, will mit der Karte monatlich rund 20 Millionen unterschiedliche Nutzer ansprechen.

Ebay, GMX und Web.de schließen Sicherheitspakt

Das Auktionshaus Ebay und die Internetportale GMX und Web.de schließen eine strategische Partnerschaft, um die User vor Phishing zu schützen. Begleitet wird die Aktion von einer Werbekampagne.

eBay macht trotz Rekordumsatz Verluste

Das Internet-Auktionshaus hat im dritten Quartal einen Verlust verbucht. Schuld daran ist die XXL-Abschreibung auf das 2005 übernommene Skype. eBay hat damals für den Internet-Telefondienst 2,6 Mrd Dollar gezahlt. Im dritten Quartal berichtigte eBay nun den laut Experten zu teuren Kaufpreis mit einer Abschreibung von 900 Mio Dollar und einer Restzahlung von über 500 Mio Dollar. Insgesamt führte das zu einem Nettoverlust von 936 Mio Dollar. Das Ergebnis ohne Einmalposten stieg indes um 53% auf 564 Mio Dollar. Die Umsätze kletterten gegenüber dem Vorjahr um 30% auf 1,9 Mrd Dollar.

Erster A380-Flug ab Montag bei Ebay

Ende Oktober startet erstmals ein Airbus A380 zu einem regulären Flug – von Singapur nach Sydney. Die Tickets für die Premiere kommen bei Ebay unter den Hammer. Singapore Airlines will mit dem Erlös die Hilfsorganisationen unterstützen.

Ein Großteil der Tickets für den ersten kommerziellen Flug des Riesen-Airbus A380 werden ab Montag bei Ebay versteigert. Das größte Passagierflugzeug der Welt startet am 25. Oktober von Singapur nach Sydney und fliegt am Folgetag zurück, wie die Fluggesellschaft Singapore Airlines (SIA) mitteilte.

Ebay wächst weiter

Die Onlineauktionsfirma Ebay hat im zweiten Quartal 2007 den Gewinn gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 50 Prozent auf 753 Millionen Dollar erhöht. Der Halbjahresumsatz stieg von 2,8 auf 3,6 Milliarden Dollar. Ebay profitierte von einem gestärkten Stammgeschäft sowie hohen Zuwachsraten bei seinem Zahlungssystem PayPal und bei der Internettelefon-Firma Skype. Die PayPal-Einnahmen legten um 34 Prozent auf 454 Millionen Dollar zu. Skype verdoppelte den Umsatz auf 90 Millionen Dollar und hatte 220 Millionen registrierte Nutzer gegenüber 113 Millionen im Vorjahr.

eBay muss Erotikvideos sperren

Das Internetauktionshaus eBay kann zur Sperrung jugendgefährdender Angebote verpflichtet werden. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am Donnerstag entschieden. Nach einem Urteil des Karlsruher Gerichts muss das Unternehmen zwar nicht durchgängig prüfen, was Verkäufer auf der Internetplattform zur Versteigerung anbieten. Wenn eBay jedoch davon erfahre, dass beispielsweise jugendgefährdende Gewalt- oder Pornovideos zum Verkauf angeboten würden, dann müssten nicht nur die konkreten Angebote gesperrt, sondern auch deren erneuter Verkauf verhindert werden.