DSL

Bundestag setzt auf schnellen Web-Zugang für alle

Deutschlands Regierung will alle Bürger an den Chancen der Informationsgesellschaft teilhaben lassen. Daher strebt der Bundestag eine möglichst flächendeckende Versorgung mit schnellen Internetzugängen an. Der entsprechende parlamentarische Antrag wurde am Donnerstagabend mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD gebilligt.

Freenet will Konkurrenten Debitel kaufen

Der Mobilfunkanbieter Freenet steht laut dem „manager magazin" kurz vor der Übernahme des Konkurrenten Debitel. Das Magazin beruft sich dabei auf Unternehmenskreise. Freenet-Chef Eckard Spoerr sei mit Debitel-Besitzer Permira weitgehend einig, der Kaufpreis solle 1,4 bis 1,5 Mrd Euro betragen. Um die Übernahme zu stemmen, will sich Spoerr angeblich vom DSL-Geschäft trennen.

Deutschland holt bei Breitband-Verbindungen auf

Breitband-Deutschland hat im vergangenen Jahr in Sachen Breitband-Anschlüssen im internationalen Vergleich aufgeholt. Dennoch gebe es auf dem Land noch große Versorgungslücken, berichtete Wirtschafts-Staatssekretär Bernd Pfaffenbach am Mittwoch auf der Cebit. Mittlerweile verfüge jeder zweite Haushalt in Deutschland über einen Breitbandanschluss (rund 20 Mio). Allein 2007 seien um die fünf Mio Anschlüsse dazu gekommen. In absoluten Zahlen legte Deutschland damit den höchsten Zuwachs in Europa hin, so Pfaffenbach.

Versatel steigt ins Mobilfunkgeschäft ein

Die Telefongesellschaft Versatel steigt im Sommer ins Mobilfunkgeschäft ein. Dazu sei eine Partnerschaft mit E-Plus geschlossen worden, die die Nutzung des Netzes der KPN-Tochter und eine Vertriebskooperation vorsehe, teilte Versatel mit.

Das Unternehmen wolle damit die Nachfrage nach kombinierten Festnetz- und Mobilfunkangeboten bedienen. Durch die Zusammenarbeit mit dem drittgrößten deutschen Mobilfunkanbieter wolle Versatel künftig eine Flatrate für Festnetz- und Mobiltelefonie sowie Internet anbieten, kündigte Vorstandschef Peer Knauer an.

DSL-Anbieter tricksen bei Angeboten!

Trotz vieler Schwächen finden Nutzer von schnellen DSL-Internet-Verbindungen bei der Deutschen Telekom laut "Stiftung Warentest" noch den besten Service. Die Konkurrenten von T-Online lassen Kunden länger in Warteschleifen hängen oder mogeln bei der Werbung für ihre Tarife, wie die Verbraucherzeitschrift "test" in ihrer neuen Juniausgabe berichtet. Besonders schlechte Noten erhalten die Telekom-Konkurrenten Versatel, Alice, Arcor und Freenet. Ärgern über den Service müssen sich aber alle rund 14 Millionen deutsche DSL-Kunden.

Zahl der Breitband-Anschlüsse verdreifacht

Die Zahl der Breitband-Anschlüsse in Deutschland hat sich in den vergangenen drei Jahren verdreifacht. Ende 2006 sind 37 Prozent der Haushalte an einen schnellen Internet-Zugang angeschlossen gewesen, so der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., kurz Bitkom. 2003 waren dagegen erst zwölf Prozent an ein DSL-Netz angeschlossen.

Kundensuche der großen Anbieter bei DSL-Anschlüssen

Der Festnetzanbieter Freenet.de will seinen DSL-Kundenstamm im laufenden Geschäftsjahr deutlich ausbauen. „Bis Ende 2007 wollen wir 1,4 Millionen DSL-Kunden haben", sagte Vorstandschef Eckhard Spoerr am Freitag in Hamburg der Nachrichtenagentur „dpa“. Dies wäre ein Zuwachs von 40 Prozent. Ende dieses Jahres kam die Mobilcom-Tochter Planungen zufolge auf eine Million Breitbandnutzer und ist damit einer der Hauptkonkurrenten der Deutschen Telekom in diesem Marktsegment.

DSL schützt vor Dialern

Nur DSL-Nutzer sind vor der Abzocke per Internet-Dialer sicher. Darauf weist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn hin. „Mit DSL ist das Thema gegessen“, erklärt BSI-Sprecher Matthias Gärtner. Bei Surfern, die per ISDN oder über einen analogen Telefonanschluss online gehen, könne es nach wie vor passieren, dass Betrüger versteckte Einwahlprogramme auf den Rechner schleusen. Vom Anwender unbemerkt bauen diese sogenannten Dialer über geänderte Einwahlnummern überteuerte Onlineverbindungen auf.

WiMAX-Versteigerung bringt 56 Millionen Euro

Nach 35 Runden ist die Versteigerung der WiMAX-Frequenzen, die am 12. Dezember begann, durch die Bundesnetzagentur beendet. Rund 56 Millionen Euro hat die Auktion eingebracht, wovon sich bundesweit drei Firmen sowie zwei weitere in einzelnen Regionen durchgesetzt haben.

Insgesamt bringt die Auktion der Frequenzen im Bereich 3.400 bis 3.600 MHz 56,066 Millionen Euro ein. Am teuersten war die Region Oberbayern. Hier wurden knapp 8 Millionen Euro für die vier Frequenzpakete in dieser Region geboten.

Netzagentur versteigert drahtlose Breitband-Frequenzen

Die Bundesnetzagentur hat am Dienstag damit begonnen, Frequenzen für zusätzliche schnelle drahtlose Internetzugänge zu versteigern. „Damit kann die Versorgung der Bevölkerung mit Breitbandanschlüssen verbessert werden", sagte Agenturpräsident Matthias Kurth in Mainz. Die neue Technologie firmiert unter dem Namen „Broadband Wireless Access" (BWA) und wird vor allem in ländlichen Regionen eingesetzt, in denen der Bau eines DSL-Netzes unwirtschaftlich wäre. Die Technik besitzt dabei den Vorteil, über Funkverbindungen kostengünstig schnelle Internetverbindungen zu generieren.