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Sony BMG will Musikflatrate einführen

Der zweitgrößte Musikkonzern der Welt, Sony BMG, hat die Einführung einer Flatrate im digitalen Musikvertrieb angekündigt. Die Musikflatrate solle möglichst noch dieses Jahr angeboten werden, sagte Vorstandschef Rolf Schmidt-Holtz der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Für sechs bis acht Euro im Monat sollen die Kunden eine unbegrenzte Musikauswahl anhören können. „Mit der Musikflatrate bekommen Sie alles von uns – vom brandneuen Charthit bis zu Beethoven", sagte Schmidt-Holtz.

Neue Comedy-Plattform Myspass.de

Unter www.myspass.de hat der TV-Produzent Brainpool ein Comedy-Portal ins Internet gestellt. Dies berichtet der „Kontakter" in seiner aktuellen Print-Ausgabe. Comedy-Fans finden auf der Plattform eine große Auswahl an Episoden von Serien wie „Ladyland", „Rent a Pocher" oder „Stromberg". Teilweise sind ganze Staffeln zu sehen. Die Videosites laufen kostenlos und ohne Werbeunterbrechung. Außerdem können Comedy-Newcomer eigene Videos hochladen, um sich zu präsentieren. Dieser Bereich ist allerdings geschützt und nur über ein Login zugänglich.

Weniger illegale Musikdownloads in 2007

Die Zahl der illegalen Musikdownloads geht deutlich zurück: Die Nutzer luden 2007 in Deutschland rund 312 Mio Lieder unrechtmäßig aus dem Netz herunter. Das geht laut des Bundesverbandes Musikindustrie aus einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hervor. Im Jahr 2006 waren es noch 374 Mio Musikdateien. Für die Studie seien 10.000 Menschen befragt worden. Grund für den Rückgang sei der massive rechtliche Druck im letzten Jahr zurück, so Verbandsvorsitzender Dieter Gorny gegenüber dem "Spiegel".

Studie: Teenies sind täglich online

Für die Teenager ist das Internet zu einem alltäglichen Medium geworden. Sie nutzen es wie ihre Eltern früher das Radio. Insgesamt 83 Prozent der von Forsa für den Bundesverband für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) befragten 12- bis 29-Jährigen tummeln sich täglich oder wenigstens mehrmals in der Woche im Netz. Unterschiede im Nutzungsverhalten zwischen Jungen und Mädchen gibt es kaum.

Amazon verkauft ungeschützte MP3s international

Der weltgrößte Online-Einzelhändler Amazon will den Verkauf von Musik im MP3-Format 2008 auch außerhalb der USA starten. Dies hat das Unternehmen in einer Mitteilung angekündigt. Details zu einem möglichen Expansions-Fahrplan nannte Amazon jedoch nicht.

Apple schafft digitales Heim

Apple-Chef Steve Jobs hat auf der hauseigenen Messe „MacWorld Expo“ eine neue Initiative zur Eroberung des Wohnzimmers gestartet. Künftig sollen Film-Fans für den Videoabend zu Hause die Filme online ausleihen und ansehen. Der Gang zum nächsten DVD-Verleih entfällt damit. Für seine Pläne hat sich Apple nach eigenen Angaben bereits die Unterstützung aller maßgeblichen Hollywood-Studios.

Pepsi verschenkt eine Milliarde Songs bei Amazon

Der US-Getränkemulti plant zusammen mit Amazon die größte Musikpromotion aller Zeiten. Laut einem Medienbericht verschenkt Pepsi eine Milliarde Lieder über den Musikladen des Online-Händlers. Die Aktion ist mit den Plattenfirmen abgesprochen – und soll Apple in die Knie zwingen.

Zahl legaler Musikdownloads wächst kräftig

Deutsche Musik-Fans haben 2007 auf legalem Weg so viele Lieder aus dem Internet heruntergeladen wie nie zuvor. Laut aktuellen Zahlen von media control GfK International kauften die Nutzer 37,4 Millionen digitale Produkte im Bereich Musik. Das entspricht einem Wachstum von 33,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2006 waren rund 28 Millionen Musikdateien verkauft worden. Dabei entfielen 34,5 Millionen auf einzelne Songs, 2,9 Millionen auf Pakete mit mehr als einem Lied.

Microsoft bringt Video-On-Demand via Xbox nach Deutschland

Der US-Software-Riese Microsoft baut seine Spielekonsole Xbox 360 immer mehr zum multimedialen Zentrum fürs Wohnzimmer aus. Ab dem 11. Dezember können auch die Besitzer der Konsole auch in Deutschland Filme über das Gerät downloaden. Die Online-Plattform Xbox Live bietet zunächst 30 Filme des Filmstudios Warner Bros., darunter „300", die „Matrix"-Trilogie und „The Good German". Der Preis für das Video-on-Demand-Angebot liegt zwischen drei Euro und 4,50 Euro (für HD-Filme). Nach dem Download können die Filme in einem Zeitraum von 14 Tagen angesehen werden.

Musikkonzerne planen den Kamikaze-Preisangriff

Universal Music will einem Pressebericht zufolge eine Allianz von Musikkonzernen zum Internet-Vertrieb schmieden, um die Dominanz von Apples Online-Shop iTunes in den USA zu brechen. Universal Music habe bereits Sony BMG als potenziellen Partner gewonnen und sei in Gesprächen mit Warner Music, berichtete das US-Magazin „BusinessWeek“ in seiner Online-Ausgabe. Ziel sei ein eigener gemeinsamer Internet-Shop.