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Neues iPhone? Spekulationen um Apple

Lieferengpässe für Apples iPhone in den USA und Großbritannien haben in der Branche erneut Gerüchte um einen baldigen Nachfolger geschürt. Das Handy des Computer- und iPod-Herstellers ist in dessen Onlineshops in den USA und Großbritannien nicht mehr verfügbar. Marktbeobachter schließen daraus, dass sich das Unternehmen mit dem Ausverkauf der Lagerbestände auf den Marktstart eines Nachfolgemodells vorbereitet. Auch bei früheren Einführungen neuer Produkte hatte das Unternehmen zuvor seine Bestände verkauft.

Apple plant Musik-Flatrate

Führende Musikkonzerne verhandeln nach einem Pressebericht mit Apple über ein neues Geschäftsmodell für den Online-Musikladen iTunes. Kunden könnten demnach künftig Apple-Geräte wie den iPod oder das Multifunktionshandy iPhone mit einem Aufschlag kaufen und dafür auf sämtliche Musiktitel im Online-Katalog von Apple unbegrenzt zugreifen, berichtet die Financial Times Deutschland.

Apple schafft digitales Heim

Apple-Chef Steve Jobs hat auf der hauseigenen Messe „MacWorld Expo“ eine neue Initiative zur Eroberung des Wohnzimmers gestartet. Künftig sollen Film-Fans für den Videoabend zu Hause die Filme online ausleihen und ansehen. Der Gang zum nächsten DVD-Verleih entfällt damit. Für seine Pläne hat sich Apple nach eigenen Angaben bereits die Unterstützung aller maßgeblichen Hollywood-Studios.

EU-Kommission stellt Verfahren gegen Apple ein

Die EU-Kommission hat das Wettbewerbsverfahren gegen Apple wegen unterschiedlicher Preise für Musikdownloads im Online-Shop iTunes eingestellt. Die Entscheidung fiel, nachdem Apple angekündigt hatte, innerhalb von sechs Monaten einheitliche Preise in ganz Europa einzuführen. Eine britische Verbraucherorganisation hatte sich darüber beklagt, dass Briten für Musik aus dem iTunes-Angebot mehr bezahlen mussten als Bürger anderer Länder.

iPhone für Alle. Für knapp 1.000 Euro

T-Mobile bietet Apples iPhone ab sofort auch ohne Vertragsbindung für 999 Euro an. Grund sind Klagen der Konkurrenten Vodafone und Debitel gegen die Exklusiv-Koppelung des iPhones an einen T-Mobile-Vertrag. Vodafone hat gegen das Geschäftsmodell eine einstweilige Verfügung durchgesetzt. Mit Zwei-Jahres-Vertrag kostet das iPhone weiter 399 Euro.

Apple gibt nach

Das Unternehmen verkauft kopierschutzfreie Musik billiger. Statt bisher 1,29 Dollar würden kopierschutzfreie Songs im Online-Musikladen iTunes künftig wie alle anderen 99 US-Cent kosten, so Apple-Chef Steve Jobs gegenüber dem Wall Street Journal. Ob die Preissenkung auch für Europa gilt - unklar. Apple wurde zuletzt von der Konkurrenz unter Druck gesetzt. Der Online-Einzelhändler Amazon.com verkauft Musik ohne Beschränkungen durch Digital-Rights-Management-Systeme [DRM] ab 89 US-Cent pro Song, beim Einzelhandelsriesen Wal-Mart gibt es die meisten DRM-freien Tracks für 94 Cent.

Musikkonzerne planen den Kamikaze-Preisangriff

Universal Music will einem Pressebericht zufolge eine Allianz von Musikkonzernen zum Internet-Vertrieb schmieden, um die Dominanz von Apples Online-Shop iTunes in den USA zu brechen. Universal Music habe bereits Sony BMG als potenziellen Partner gewonnen und sei in Gesprächen mit Warner Music, berichtete das US-Magazin „BusinessWeek“ in seiner Online-Ausgabe. Ziel sei ein eigener gemeinsamer Internet-Shop.

Microsofts Zune vorerst nicht in Deutschland

Microsoft wird in Deutschland nicht kurzfristig mit seinem Zune-Musikplayer gegen Apples iPod antreten. „Der deutsche Markt für MP3-Player ist einer der schwierigsten in der Welt“, sagte Stephan Brechtmann, der bei Microsoft Deutschland den Bereich „Entertainment & Devices“ verantwortet. Die Käufer in Deutschland hätten nur ein geringes Bewusstsein für die Marke eines Gerätes. Außerdem würden die meisten Player im Segment unter 100 Euro verkauft. „Da müssen Sie sehr raffiniert sein, um in diesem Markt zu bestehen.“

iPod: Die Möglichkeiten jenseits von iTunes

Ob mini, nano oder classic - egal um welche Variante es sich handelt, der iPod ist ein Bestseller. Viele schätzen Apples tragbare Multimedia-Player wegen ihres Designs. Andere schwören auf die einfache Bedienung. Das Datenbanksystem, das keine andere Software als iTunes zum Befüllen des Players zulässt, ist hingegen nicht nach Jedermanns Geschmack. Experimentierfreudige können hier mit alternativer Software ihr Glück versuchen. Die erlaubt auch eine Individualisierung des Players und die Installation zusätzlicher Anwendungen.

T-Mobile verkauft iPhone ab 9. November

Die Deutsche Telekom hat wie bereits vermutet die exklusiven Vermarktungsrechte für das Apple-Handy iPhone erhalten. Das neue Mobiltelefon kommt laut Telekom ab dem 9. November in den Handel und koste nach Unternehmensangaben in Verbindung mit einem T-Mobile-Vertrag 399 Euro.