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Sicherheit für den PC – Neue Gefahren!

am 04.01.2007, 18:51 Uhr

Virenprogammierer sind niemals um Ideen verlegen, wenn es darum geht, neue gefährliche Programme für den PC zu kreieren. Derzeit machen sogenannte Rootkits den Sicherheitsfirmen das Leben schwer. Ursprünglich als Hilfsprogramme für Computeradministratoren entwickelt, werden sie nun dazu regelrecht missbraucht, Würmer, Trojaner oder Viren unsichtbar für Antivirenprogramme zu machen.

Patentrezepte, wie Schadprogramme gefunden werden, gibt es leider immer noch nicht. Virenerfinder sind ihren Jägern immer eine Nasenlänge voraus. Um diese Lücke zu schließen, suchen die meisten Antivirenprogramme in so genannten heuristischen Scans auch nach allgemeinen Verhaltensmustern von Viren. Als weitere Sicherheitsmaßnahme empfiehlt sich für alle Computer-Besitzer immer ein Firewall-Programm. Damit kann der Computernutzer zumindest teilweise kontrollieren, was von seinem Computer gesendet wird und was er empfängt. Mindestens sollte die Windows-Firewall aktiviert sein.

Gegenwärtig sind rund ein Drittel aller Computer ungenügend geschützt. Bei vielen Geräten werden Software- und Systemupdates allenfalls unregelmäßig ausgeführt. Viel zu oft wird dabei auf Firewall-Software und Antivirenprogramme verzichtet. So ist Hackern Tür und Hof geöffnet. In den vergangenen Monaten verbreiteten sich zunehmend Spionage-Programme. Diese können sich unbemerkt im Computer festsetzen, lesen im Browser gespeicherte Passwörter aus oder protokollieren mit, was der Nutzer auf seinem Keyboard eingibt. Den Ganoven gehe es darum, fremde Computer zu infizieren, um von dort aus Spam zu versenden, weitere Schadprogramme im Internet zu verteilen oder Daten vom befallenen Computer auszuspionieren.

Um Computernutzern die nötigen Werkzeuge und Informationen an die Hand zu geben, stellt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Seite „bsi-fuer-buerger.de" zur Verfügung. Hier können zum Beispiel die für Privatanwender kostenlose Softwarefirewall „Zonealarm" oder das Antivirenprogramm „Antivir" heruntergeladen werden.


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