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CeBIT-Macher in der Kritik - Die Messe muss sich wandeln, um erfolgreich zu bleiben.

am 22.12.2006, 10:15 Uhr

Die Kommunikationsbranche in Deutschland hat bei den Machern der in Turbulenzen geratenen Computermesse CeBIT eine Verbesserung der Außendarstellung angemahnt. „Die CeBIT ist keine Spiele- und Unterhaltungsmesse, sondern eine Businessmesse. Die Deutsche Messe AG muss diesen rein geschäftlichen Charakter der CeBIT nach außen hin deutlicher machen", sagte Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). Die CeBIT müsse sich wieder stärker auf die Fachbesucher konzentrieren.

Wegen der Absage von Branchenriesen droht der CeBIT in Hannover 2007 bei Umsatz und Netto-Ausstellungsfläche ein Einbruch von bis 15 Prozent. 2008 soll die Messe grundlegend reformiert werden. Ziel ist es, das „Erscheinungsbild der Messe" nachhaltig zu verbessern. Für die Unternehmen soll die Effektivität der Messebeteiligung deutlich erhöht werden. Zudem soll das Profil der Messe als „Profimesse" gestärkt werden. Damit will sich die CeBIT wieder stärker von der Internationalen Funkausstellung in Berlin abgrenzen, die vor allem eine Messe für Endverbraucher ist.

Rohleder sagte zudem, die Rahmenbedingungen für die CeBIT hätten sich verändert. „Das Fahrwasser ist schwieriger als in den Jahren, als die Unternehmen noch riesige Marketing-Budgets hatten." Bei der Struktur sei die CeBIT aber bereits auf einem guten Weg. Neue Themen wie Telematik und Navigation sind erfolgreich herausgehoben worden. Damit müsse die CeBIT weitermachen." Die Messe sei dabei in ständigem Kontakt mit dem BITKOM.

Vorbild für die neue CeBIT ab 2008 soll die Struktur der Industrieschau Hannover Messe sein. Die CeBIT soll sich demnach stärker auf Anwendungs-Schwerpunkte konzentrieren, die Struktur klarer werden. Bisher sei die CeBIT zu breit aufgestellt, hieß es in der Branche.


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