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Sicherheitslücken im Browser Mozilla Firefox

am 21.12.2006, 10:13 Uhr

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor neuen Schwachstellen im Firefox-Browser. Mozilla Firefox ist ein aus dem Mozilla-Projekt hervorgegangener freier Webbrowser. Die Sicherheitslücken könnten dazu ausgenutzt werden, die Software zum Absturz zu bringen und ungewollte Kommandos auf dem Rechner des Anwenders auszuführen, teilt das BSI in Bonn mit. Auch sei es möglich, geschützte Daten des Anwenders auszuspähen. Damit die Schwachstellen ausgenutzt werden können, müsse ein Anwender in der Regel eine präparierte Webseite, E-Mail oder einen RSS-Feed öffnen. Der Firefox-Entwickler Mozilla hat laut BSI bereits ein Update bereitgestellt, das die Sicherheitslücken schließen soll. Es lässt sich automatisch über die im Browser integrierte Update-Funktion oder manuell über die Mozilla-Homepage installieren.

Firefox ist die englische Übersetzung der chinesischen Bezeichnung hǔo hú 火狐 („Feuerfuchs“). Damit bezeichnet man im Allgemeinen den Rotfuchs, aber auch den (rotbraunen) Kleinen Panda. Zunächst wurde der Name gewählt, ohne sich auf eine der beiden Tierarten festzulegen. Der Kleine Panda hatte jedoch in den Augen von Designer Jon Hicks keinen besonderen optischen Reiz, daher ließ er sich beim Design des Logos von einer japanischen, mit „Firefox“ untertitelten Rotfuchszeichnung inspirieren.

Die Verbreitung des Mozilla Firefox beträgt in Deutschland laut einer am 9. Juli 2006 veröffentlichten Untersuchung von OneStat.com rund 39 % und liegt damit 16 Prozentpunkte hinter dem Marktführer Microsoft Internet Explorer. Damit weist Deutschland eine der größten Verbreitungen des Firefox auf, die im weltweiten Mittel bei rund 13 % liegt. Laut einer Untersuchung des französischen Unternehmens XiTi Monitor verwendeten zwischen dem 28. August und 3. September 2006 schätzungsweise 30,9 % der deutschen, 23,5 % der österreichischen, 18,0 % der schweizerischen und 21,9 % der europäischen Surfer Mozilla Firefox auf den von XiTi überwachten kommerziellen Webangeboten. Laut XiTi Monitor ist Finnland mit 35,4 % der Surfer das Land mit dem größten Anteil an Firefox-Nutzern in Europa.


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