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Handy-Lifestyle mit dem Fotobuch

am 23.09.2008, 08:47 Uhr

Nach Schätzungen der deutschen Mobilfunkbetreiber nutzt jeder dritte Handy-Besitzer sein Mobil-Telefon auch als Fotoapparat. Mit der deutlichen Steigerung der Aufnahmequalitäten stehen seit rund zwei Jahren die Handy-Bilder denen einer einfachen Digitalkamera in nichts nach. Das Handy ist zum Kultobjekt, Fotoapparat für jede Lebenslage und ständiger Begleiter geworden. Jetzt kommt aus Amerika eine neue Trendwelle auf Deutschland zu. Handy-Bilder als Objekt der Privatkunst.

Aus den USA schwappt eine neue Welle eines Lebensstils herüber, die ähnlich der altbekannten Lomografie Bilder aus jeder Lebenslage, einfach aus der Hüfte heraus geschossen, zur Kunst der Jugend erhebt. Ohne weitere Bearbeitung werden diese Bilder in exakt der Reihenfolge, wie sie aufgenommen wurden, in ein Fotobuch der Pocket-Größe gebracht. Kult ist die durchgehende Ringbindung mit silbernem Draht. Jedes Wochenende ziehen die Jugendlichen von Disco zu Disco, fotografieren in der Art der Revolverhelden. Jedoch nicht das Fotografieren und das Fotobuch alleine sind Ausdruck dieser Lebensfreude. Die Handy-Fotografen nehmen jedes Wochenende ihre neusten Fotobücher mit auf die Piste und lassen ihre Freunde mit Filzstiften Unterschriften oder witzige Sprüche auf oder neben die Bilder schreiben. Oft entstehen auch kleine Zeichnungen. Verderben Flecken oder Knicke ein solches Fotobuch? Fehlanzeige! Eher das Gegenteil ist der Fall. Das Fotobuch wird erst mit diesen Spuren zum konservierten Lebensgefühl des Augenblicks. So haben sich Fotobuchhersteller wie myphotobook auf diesen Bedarf schon eingestellt und zollen dem Trend mit speziellen Angeboten Tribut.


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