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Apple will Windows-Nutzer mit Web-Browser locken

am 12.06.2007, 10:14 Uhr

Apple will mit einem Web-Browser für Windows-PCs an seinen Erfolg im Musikgeschäft anknüpfen. In Verbindung mit webbasierten Anwendungen wie der Textverarbeitung Google Docs könnte mit der Windows-Version des Browsers Safari ein Software-Ökosystem aufgebaut werden, das mit den Produkten von Microsoft und anderen Software-Herstellern konkurriert.

„Wir denken, dass Windows-Anwender ziemlich beeindruckt sein werden, wenn sie sehen wie schnell und intuitiv das Surfen mit Safari sein kann“, sagte Jobs. „Viele hundert Millionen Windows-Anwender setzen bereits iTunes ein und wir freuen uns, sie auch vom überlegenen Browsererlebnis von Safari zu überzeugen.“

Der Webbrowser Safari soll Programmierern auch die Möglichkeit geben, Anwendungen für das neue Apple-Handy iPhone zu schreiben. „Einige Entwickler werden enttäuscht sein, dass sie nicht direkt Anwendungen schreiben können, die auf dem iPhone laufen“, sagte Gene Munster, Analyst von Piper Jaffray & Co. Die Aktie von Apple fiel an der Technologiebörse Nasdaq in New York um 3,31 Dollar auf 121,18 Dollar.
Jobs präsentierte auf der Konferenz auch die nahezu fertig gestellte Version des neuen Apple-Betriebssystems „Mac OS X Leopard“, die im Oktober 2007 für 129 Dollar auf den Markt kommen soll. Leopard enthalte mehr als 300 neue Funktionen, sagte Jobs, darunter einen neuen Schreibtisch („Desktop“) und eine „Stacks“ genannte Methode, mit der sich Dateien auf intuitive Weise auf dem virtuellen Schreibtisch eines Apple Macintosh organisieren lassen.
Eine Testversion von Safari für Windows gibt es bereits bei Apple. Doch Vorsicht: Sie ist nur für Windows XP und Vista gedacht und im Beta-Status.


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