Fluch der Karibik als heimtückischer Trojaners
Der Kinofilm „Fluch der Karibik 3" lockt nicht nur zahlreiche Filmfans ins Kino, sondern nun auch ahnungslose PC-Anwender in die Viren-Falle. Per E-Mail gelangt der Trojaner „Pirabbean.A" in den Computer und ergaunert sich dort in Piraten-Manier fremdes Eigentum, nämlich die Daten des Nutzers, warnt jetzt Panda Software. Dazu verspricht der Schädling exklusive Szenen und Bilder aus dem Film rund um den Piraten Captain Jack Sparrow. Doch wer neugierig wird und sich die Szenen herunterladen will, schleust stattdessen den Trojaner auf den Rechner.
Zu erkennen ist die E-Mail an dem Betreff „Pirates of the Caribbean". In der Botschaft wird ein Totenkopf mit gekreuzten Knochen zum Blickfang, neben dem sich Links befinden, die angeblich zu dem vermeintlichen Filmmaterial führen sollen. Beim Anklicken erhält der Nutzer die Fehlermeldung, dass die entsprechende Software zum Anschauen dieses Materials fehlt. Tatsächlich handelt es sich dabei jedoch um eine List der Virenprogrammierer, denn gleichzeitig lädt der Piraten-Trojaner einen Dialer aus dem Internet. Darüber hinaus speichert er Screenshots und stiehlt vertrauliche Informationen von der Festplatte. Dann setzt der Schädling die Sicherheitsstufe des Computers herab, indem er zum Beispiel die Antivirenprogramme und Firewalls deaktiviert. Nun zerstört der Trojaner noch die Original-Datei, über die er sich ins System eingeschlichen hat, „bearbeitet" verschiedene Einstellungen im Internet Explorer und fügt der Favoriten-Liste dort zwei Internet-Adressen hinzu.
Für Anwender, die über keinen ausreichenden Virenschutz verfügen, bietet Panda Software unter www.infectedornot.com einen kostenlosen Online-Scan an. Mit Hilfe des englischsprachigen Dienstes soll sich in kurzer Zeit feststellen lassen, ob der eigene Rechner befallen ist oder nicht. Auf der linken Seite befindet sich ein Schnell-Check. Wer etwas mehr Zeit hat, kann seinen Computer jedoch - ebenfalls kostenlos - ausgiebig auf Virenspuren untersuchen lassen.
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