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Nachhaltigkeit bei Dell mit Recycling und Bäumen

am 15.01.2007, 17:24 Uhr

Das US-Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt für jeden verkauften PC einen Baum zu pflanzen und damit sein Recyclingprogramm auszuweiten. Doch für diese Bäumchen muss der Kunde zahlen. Für sein ökologisches Gewissen muss jetzt der Kunde bluten.

US-Kunden können beim PC-Kauf freiwillig einen kleinen Betrag zusätzlich zahlen, damit ein Baum gepflanzt wird: Zwei Dollar, das sind umgerechnet 1,54 Euro, für ein Notebook und sechs Dollar für einen Desktop-Computer. Somit werde der PC „kohlenstoff-neutral", sagte Dell. Der Konzern hat ausgerechnet, wie viel CO2-Ausstoß dadurch entsteht, einen Computer drei Jahre lang mit Energie zu versorgen, und wie viele Bäume gepflanzt werden müssen, um diesen Ausstoß zu neutralisieren. Daraus errechnet sich der Aufpreis für die Geräte.

Außerdem kündigte Dell an, künftig weniger umweltschädliche Chemikalien bei der Computerproduktion einsetzen zu wollen, und bietet seinen Kunden an, alte PCs kostenlos zu recyceln. Dem Konzern soll das Umweltprogramm auch helfen, wieder mehr Käufer zu gewinnen. 2006 hatte Dell den Titel des größten Computerbauers der Welt an den Konkurrenten Hewlett-Packard verloren und war bei den PC-Verkäufen weniger stark gewachsen als der Markt. Auch im Wachstumssegment Laptops verlor der Konzern nach Ansicht von Experten Kunden.


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