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Windows Vista setzt auf neue Programme

am 11.12.2006, 12:05 Uhr

Microsoft verabschiedet sich mit dem Start seines neuen Betriebssystems Windows Vista von dem beliebten und meist genutzten E-Mail-Programm Outlook Express. Der Nachfolger heißt ganz einfach Windows Mail und soll populären Freeware-Mailern wie dem Mozilla Thunderbird Konkurrenz machen, wie die Computerzeitschrift „PC Professionell" in ihrer Dezember-Ausgabe berichtet. Mehr Komfort und Sicherheit sollen vor allem der eingebaute Spam-Filter und ein Phishing-Blocker sorgen. Beide Mechanismen basieren auf der von Microsoft entwickelten Smartscreen-Technik. Diese ermittelt anhand von gesammelten Daten aus User-Ratings für jede ankommende Nachricht die Wahrscheinlichkeit, mit der Betreffzeilen, Wörter, Links oder andere Merkmale auf Spam hinweisen. Diese E-Mails werden aussortiert. Zusätzlich trainiert der Anwender Smartscreen automatisch, indem er unerwünschte Post manuell löscht. Dazu hilft die neue Funktion Schnellsuche Informationen in Nachrichten oder Anhängen wieder zu finden. Dazu muss der neue Mail-Client nicht einmal separat geöffnet sein: Bereits in der Eingabeaufforderung können Begriffe in E-Mails oder Attachments recherchiert werden.

Günstiges Upgrade auf Windows Vista

Wer sich gerade in der Weihnachtszeit einen neuen PC kauft, kann für wenig Geld ein Upgrade vom derzeit aktuellen Betriebssystem Windows XP auf Vista noch bis Mitte März 2007 erwerben. Fachhändler bieten zum Weihnachtsgeschäft die Möglichkeit an, aktuell gekaufte PCs später mit dem neuen Betriebssystem Windows Vista auszustatten. Je nach der Betriebssystem-Version, die auf dem gekauften PC läuft, kann für eine geringe Bearbeitungsgebühr das entsprechende Upgrade erstanden werden. Diese Gebühr liegt nach Angaben von Microsoft bei 13,55 Euro, kann im Rahmen eines Aktionsangebotes durch den Händler aber auch ganz entfallen. Ein Wechsel zwischen den Versionen ist nicht möglich, sodass aus einer Media-Center-Edition nicht umsonst eine Business-Version wird. Auch wird darauf geachtet, dass nicht etwa eine andere Sprache für das neue Vista verwendet wird.
Unter www.windowsvista.de/getready wird beschrieben, welchen Anforderungen der neue PC genügen muss, damit nach dem Express-Upgrade auf Vista der PC auch noch rund läuft. Für die Premium-Versionen wird ein besser ausgestatteter PC benötigt, während die Mindestanforderungen einen modernen Prozessor mit mindestens 800 MHz, 512 MB Systemspeicher und einen DirectX 9-fähigen Grafikprozessor umfassen.


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