Nachdem MySpace vergangene Woche angekündigt hat, sich für andere Webseiten zu öffnen, ziehen jetzt Facebook und Google nach. Facebook will in den nächsten Wochen „Facebook Connect" starten. Der Service ermöglicht es den Mitgliedern, ihre MySpaceProfildaten auf andere Seiten zu übertragen - wie auch die MySpace-Anwendung. Google nennt seine Vernetzungs-Taktik „Google Friend Connect" und richtet sich an die Betreiber von Nicht-Social Networks, die gerne soziale Anwendungen integrieren möchten. Ihnen stellt Google einen Code zur Verfügung, mit dessen Hilfe die Betreiber entsprechende Applikationen ohne eigene Programmierung importieren können. User können auf den Seiten dann ihre Freunde aus anderen Netzwerken sehen, mit ihnen chatten usw. So können Nutzer ihre Profile durchs ganze Netz tragen, ohne sich in jedem Netzwerk einzeln registrieren zu müssen. Hintergrund der Bemühungen der Konzerne ist, möglichst viele Nutzer an sich zu binden und so zum „Mutternetzwerk" zu werden, von dem aus die User ins Netz starten.