Betriebssystem
Definition
Software die Grundfunktionen für die Ansteuerung der Hardware und deren Verwaltung zur Verfügung stellt - Auf das Betriebssystem setzt alle andere Software auf.
Erklärung
Das Betriebssystem ist die Grundsoftware eines jeden Computers. In der Regel wird das Betriebssystem direkt mit dem Computer gekauft und bei vielen Geräten ist es sogar schon vorinstalliert. Aktuelle Betriebssysteme stellen eine grafische Oberfläche zur Verfügung mit deren Hilfe der Benutzer auf einfache Art und Weise weitere Programme aufrufen kann. Das wohl gängigste und bekannteste Betriebssystem ist Windows von der Firma Microsoft. Von Windows existieren mittlerweile viele verschiedene Versionen (Win95, Win98, WinMe, Win2k, WinXP usw.) die im wesentlichen untereinander kompatibel sind. Programme die unter einer älteren Version entwickelt wurden und funktionierten sollten also auch auf einer neueren Version laufen. Neben Windows existieren noch eine Reihe anderer Systeme wie z.B. Linux, Unix, OS2, BSD und viele mehr. Der wesentliche Unterschied ist, dass es sich bei Windows um ein kommerziell vertriebenes Produkt handelt, welches sich vor allem im Bereich der Wirtschaft und Industrie durchgesetzt hat. Gründe hierfür sind zum einen die sehr gute Hardwareunterstützung, zum anderen die technische Unterstützung durch die Firma Microsoft. Über lange Zeit hatte Windows daher eine unangefochtene Stellung vor allem im Bereich der Arbeitsstationen und Heimcomputer. Seit einigen Jahren nimmt gerade im Bereich der Server der Einsatz alternativer Betriebssysteme stark zu. Diese sind oftmals kostengünstiger, leistungsfähiger und der Quelltext ist offen zugänglich. Dies bietet viele Vorteile und daher setzen Firmen heute auf Linux, BSD und Unix.
Kommentare zu dieser Erläuterung
von Markus Günther am 13.06.2003, 16:52
Der letzte Absatz impliziert, dass Unix ebenfalls frei ist, ist es aber keines wegs, Linux ist ein freier Unix Clone, Unix dagegen ist einer kommerzielles Betriebssystem.