Ausgabegerät bei einem Computer - Die auf dem Bildschirm sichtbaren Informationen (Bild und Schrift) werden mit Hilfe des Druckers farbig oder schwarzweiß auf Papier dargestellt.
Der erste Drucker wurde im Jahre 1953 entwickelt und nannte sich "Alphabetdrucker". Es handelte sich bei dieser Maschine quasi um eine elektronische Schreibmaschine die an einen Computer angeschlossen werden konnte. Schnell wurde dieser Druckertyp durch den Nadeldrucker verdrängt. Nadeln werden bei diesem Typ zum Drucken gegen ein Farbband und dann auf Papier gepresst. Zunächst benutzten die Modelle hierfür 9 Nadeln, später 24. Erste Farbdrucker wurden ebenfalls entwickelt.
Abgelöst wurde der Nadeldrucker schließlich durch die Tintenstrahldrucker. Diese verwenden flüssige Tinte welche durch sehr feine Düsen auf das Papier gespritzt wird. Mit dem Einsatz von farbiger Tinte wurde das Drucken von Bildern möglich und spezielles Papier ermöglichte eine hohe Druckqualität.
Seit Anfang der 80er Jahre gibt es Lasedrucker. Diese wurden ursprünglich für Großunternehmen entwickelt und sind heute aufgrund sinkender Produktionskosten auch für den privaten Gebrauch erschwinglich. Ein Laserstrahl schreibt beim Laserdrucker das Bild auf eine Belichtungstrommel. An den beschriebenen Stellen bleibt der Toner hängen und wird dann auf das Papier übertragen und duch das Erhitzen fixiert. Da Laserdrucker schnell, günstig und leise arbeiten werden sie häufig in Büros eingesetzt.