Eine Diskette ist ein portables Speichermedium für Daten mit einer heute gängigen Speicherkapazität von 1,44 MB. Die Diskette als Speicher wurde weitestgehend durch die CDROM abgelöst.
Das Speicherprinzip einer Diskette ist genau das selbe wie bei einer Festplatte. Eine magnetische Scheibe wird durch einen Schreibkopf in eine von zwei mögliche Richtung polarisiert um Daten auf die Diskette zu schreiben. Ein Lesekopf ruft die Daten später wieder ab. Beim Überfahren einer polarisierten Stelle wird dabei eine polarisierte Induktionsspannung erzeugt die ausgewertet werden kann.
Die Diskette löste als Nachfolgemedium Magnetbänder und Lochkarten ab und kam für Homecomputer als 5.25 Zoll Diskette mit einer Speicherkapazität von 360 KB auf den Markt. Eine heute gängige 3.5 Zoll Diskette ist in der Lage 1,44 MB an Daten zu speichern, weiterentwickelte Diskettenmedien wie z.B. die ZIP-Disk oder die JAZZ-Disk können sogar 100 MB bzw. 1 GB an Daten speichern, waren jedoch wegen der im Vergleich zur CDROM sehr hohen Kosten nie ein Massenmedium.
Disketten existieren in verschiedenen Formaten, so dass die Kapazitätsangabe von 1,44 MB nur für die zuletzt verbreiteten 3 1/2 Zoll Disketten mit hoher Speicherdichte zutrifft.
Ursprünglich hatten diese eine Größe von 8 Zoll (Breite eines DIN-A4-Blattes) und konnten ca. 120kB speichern. Die Diskette bestand aus einem flexibeln Schutzumschlag, in dem das Medium (dünner Plastiklappen, der mit einer Magnetisierungsschicht überzogen ist) eingepackt war. Das ganze Gebilde lag sehr labil in der Hand, so dass Disketten auch als "Floppy" bezeichnet wurden.
Später wurden die 8 Zoll Disketten auf 5 1/4 Zoll geschrumpft und konnten zwischen 180kB (Single Sided, Double Density) und 1,2 MB (Double Sided, High Density) speichern.
Die 3 1/2 Zoll Disketten mit ihrer harten Plastikhülle sind in der Mitte der 80’er Jahre erschienen und haben dann wenige Jahre später den Einzug in den PC gehalten.