NTFS ist die Abkürzung für "New Technology File System" - ein Filesystem von Microsoft welches bei Win2000 und Win NT und Windows XP genutzt wird.
Das NTFS Dateisystem wurde entwickelt um Probleme die es bei den Dateisystemen FAT16 und FAT32 gab aus der Welt zu schaffen. Vorteile des NTFS-Dateisystems sind vorallem eine wesentlich effizientere Speichernutzung bei großen Partitionen, eine bessere Fehlerkorrektur nach Abstürzen und eine höhere Datensicherheit, da NTFS zum einen gespeicherte Daten überprüft und auch fehlerhafte Festplattenbereiche erkennt und zum anderen bei NTFS die Vergabe von Zugriffsrechten den unbefugten Zugriff auf sicherheitsrelevante Daten verhindert.
NTFS: bedeutet New Technology File System und wurde für Windows NT konzipiert. Ab Windows NT 4.0 mit Service Pack 4 konnte NT auch NTFS 5.0 lesen. In Windows 2000 wurde NTFS aber noch einmal verbessert. Die Grundlage von NTFS bildet das Dateisystem HPFS von OS/2.
NTFS besitzt gegenüber FAT mehrere Vorteile:
- Vergabe von Zugriffsberechtigungen durch den Administrator sowohl für Verzeichnisse als auch für Dateien. Diese Berechtigungen können unterschiedlich definiert sein (z.B. Lesen, Schreiben und Ausführen)
- Kontrolle der Zugriffe über ein Sicherheitsprotokoll
- Hot Fixing. Eine Methode, die es ermöglicht fehlerhafte Schreibvorgänge auszuschliessen
- Disk Quotas. Hierbei werden einzelnen Benutzern vom Administrator Speicherplatz auf den Festplatten zugewiesen
Mit dem Programm convert.exe können bestehende FAT und FAT32 Partitionen in das NTFS Format konvertiert werden. Dies geschieht über den Aufruf:
convert Datenträger /fs:ntfs
Dieser Befehl wird erst beim nächsten Neustart verarbeitet, da das System exklusiven Zugriff auf den Datenträger haben muss. Eine Konvertierung von NTFS => FAT32 ist mit Boardmitteln nicht möglich. Hierzu muss auf externe Produkte, wie z.B. Partition Magic zurückgegriffen werden.