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XP Softwareraid

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XP Softwareraid

Beitragvon SNR am 29.01.2006, 23:29

Hallöchen...

Habe mir vor kurzem eine zweite Platte (WD 200GB SATA II) zu meiner anderen (Samsung 200 GB IDE) gekauft um mir per Softwareraid ein Stripeset zu erstellen. So weit so gut. Der Rest ist: AMD Athlon XP 2400+, Motherboard K7S5A Pro+, 1 GB RAM.

Ich installierte XP (SP 1) auf eine kleine Partition (5 GB) und ließ den Rest frei. Nach dem Kram wie Motherboardtreiber, DirectX und den Grafikkartentreibern wandelte ich die 2 Basis-Festplatten in Dynamische um. Funktionierte, doch fiel mir auf, das der Festplattenzugriff irgendwie langsamer war. Klickte ich z. B. im Explorer auf das Windowsverzeichnis, waren sofort alle Icons aufgelistet. Danach aber dauerte es ca. eine halbe Sekunde. Bei jedem Verzeichnis merkte ich irgendwie so eine "Verschleppung".

Ich legte das Stripeset an und Vopt XP zeigte als Datendurchsatz 120 MB/sec an. Das kam mir logisch vor, da er vorher für die Samsung 56 MB/sec und für die WD 60/sec. bekam. Trotzdem kam mir das Stripeset langsamer vor, als wenn ich die Platte einzeln laufen lasse. Ich stoppte, wie lange er zum Kopieren brauchte:

Für eine 252 MB-Datei brauchte er zum Lesen und Schreiben vom und zum Stripelaufwerk D: fast 10 Sek! Ich hatte es schon vorher mit einer (Basis)platte gemessen, da dauerte es nur knapp 5.

Das heißt, mein Rechner ist trotz Stripeset um einiges langsamer geworden. Woran kann das liegen? An der Verwendung von IDE und SATA gleichzeitig? Oder an den Platten ("vertragen sich nicht")?

Ach ja: Formatiert habe ich das Stripeset mit NTFS, 4KB (standard).

Hat jemand eine Idee?

Danke schon mal.

Gruß
SNR
 
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Beitragvon Sharados am 29.01.2006, 23:34

hmmm? nö, hab aber auch das Problem, das meine Platten langsamer sind, als sie eigentlich sein sollten ;)

Deshalb find cih eine Antowrt wär doch mal schön :)
Sharados
 
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Beitragvon BlueScreen-Bertrand am 30.01.2006, 00:16

Hallo. Hab mal davon erfahren, dass man bei S-ATA-Festplatten die Geschwindigkeit per Jumper einstellen muss, ob das unterstützt wird, ist aber auch vom Mainboard abhängig.

Vielleicht finde ich noch mehr raus.
BlueScreen-Bertrand
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Softwareraid

Beitragvon schwedenmann am 30.01.2006, 16:17

Hallo


Natürlich ist ein Softwareraid langsamer als echtes (kein onboardMist) Raid. Da ja beim Softwareraid alles die CPU leisten muß, während beim echten Raidcontroller, dies durch eine extra Raidcpu incl. eigenem RAM bewrkstelligt wird.

Mfg
schwedenmann

Stciwort SATA, nur bei SATAII sind die Platten auf die Geschwindigkeit von SATAI gedrosselt, kann aber umgestellt werden.
schwedenmann
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Beitragvon BlueScreen-Bertrand am 30.01.2006, 19:27

Danke für die genaue Erklärung...
BlueScreen-Bertrand
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Beitragvon Sharados am 30.01.2006, 21:03

achso, ich hab dann aber keinen softwareraid ;)

Und trotzdem sind die platten langsamer, als sie seien sollten :(

Hab sie über Fasttrek Promise controler Laufen
Sharados
 
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Raid

Beitragvon schwedenmann am 30.01.2006, 22:13

Hallo


Ich habe hier immer das gefühl, das die user heir Raid als ein System zur Performancesteigerung ansehen. Das ist mit Sicherheit nicht so. Raid ist ehr ein Sytem um die Ausfallsicherheit eines systems mit mehreren Platten zu erhöhen. Da Raid im professionellen Bereich immer mit SCSI eingesetzt wird, ergibt sich aus dieser Kombination eine erhöhte Systemsicherheit udn eine höhere Performance bzw. gleichbleibende garnatierte Leistung des Busses (hier SCSI) auch bei sehr vielen Zugriffen auf das System. Ein IDE. SATA System geht dann in Kniee weil die CPU die Arbeit machne muß und nicht die Controllerelektronik wie bei einem SCSI-System.

Mfg
schwedenmann
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Naja

Beitragvon SNR am 01.02.2006, 00:29

Ich meinte eher Raid 0, also die Daten auf zwei Platten zu verteilen, damit sie schneller geladen werden, nicht um die Ausfallmöglichkeit zu vermindern. Logischerweise sollte es ja auch funktionieren. Eine Platte braucht 4 sek. um eine Datei zu lesen, zwei gleichzeitig eben nur 2.

Komisch fand ich in dem Zusammenhang, dass eine meiner Platten zum Kopieren von einer 250 MB Datei in ein anderes Verzeichnis auf derselben Platte ca. 8 Sek brauchte, die andere 7 und von einer Platte zur anderen ca 4. Mit Stripevolume dauerte das 10 Sek, es ist nicht nur nicht gleich schnell geblieben, sondern langsamer geworden. Das mit der CPU ist schon richtig, aber die Auslastung war ja nicht 100 %. Da jede Platte nur 125 MB liest und schreibt, wäre das 4 sek. So stark kann das doch nicht bremsen, dass es 2,5 mal langsamer ist. Wofür wird es dann angeboten?Ich denke, das liegt an etwas anderem, z. B. Clustergröße oder so was... oder Windowseinstellungen des Cache...
SNR
 
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Beitragvon GrayGhost am 01.02.2006, 00:37

Hallo,
die Annahme, dass ein Stripe Set doppelt so schnell schreibt wie eine normale Platte ist marketingmäßige Augenauswischerei. Zunächst ist mal ganz entscheident, was für Daten du schreiben willst. Bei großen Mediadateien ist z.B. eine kleine Blockgröße tötlich. Da kann es duch das Multiplexing nur zu extremen Verzögerungen kommen. Hier solltest du eine recht große Blockgröße wählen. Solltest du aber Unmengen an kleinen Dateien schreiben wollen, so ist eine kleinere Blockgröße produktiver. Ein Stripeset muss Anwendungsbezogen konfiguriert werden.
GrayGhost
 

Problem gelöst

Beitragvon SNR am 02.02.2006, 22:50

Vielen Dank für den Tip mit der Blockgröße, denn genau daran hatte es gelegen. Ich habe zwei Stripevolumes mit einmal 64k und 32k Blockgröße eingerichtet, jetzt funktioniert die Rechnung und das ganze läuft jetzt wirklich überraschend schnell.

Nochmals vielen Dank für den Tip.

Grüße
SNR
 
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