Moin.
Ich habe da mal eine etwas komische frage: Wieso ist ein Computerwurm so gefährlich wie es immer gesagt wird? ODer was Charakterisiert einen Wurm?
Weil, Viren kopieren sich selbstständig und löschen oder zerstören dir dateien. Trojaner sind Programme, die sich bei dir installieren und eine Hintertür zu deinem Computer offenlassen, damit der Programmierer ohne Probleme bei dir rein kann, aber was macht ein Wurm?
Mfg Seppi
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Wieso ist ein Wurm gefährlich?
3 Beiträge • Seite 1 von 1
- papabärchen
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- Registriert: 15.12.2003, 16:52
- Wohnort: Emmering (ist bei Fürstenfeldbruck, ist bei München, ist in Deutschland, Europa, Erde, Milchstrasse)
Hallöchen,
Der Unterschied zwischen Virus und Wurm liegt in ihrer Verbreitungsstrategie:
Viren verbreiten sich innerhalb von PCs, Würmer nutzen die Infrastruktur eines Netzwerkes, um sich zu verbreiten, Trojaner sind die Tarnkappenbomber unter den Viren. Sie tarnen sich meistens als nützliche Programme, um im Verborgenen ihre Schadensfunktion auszuüben.
Virus: Der Gründliche
Der klassische Virus ist ein Schadprogramm, das sich von Datei zu Datei auf einem Computer ausbreitet. Der Virus repliziert sich selbst, zum Beispiel wenn der Benutzer ein bestimmtes Programm ausführt oder den Computer hochfährt (siehe dazu auch "Wissenswertes über Viren"). Damit der Virus sich auf dem PC ausbreiten kann, muss er aktiviert werden, und dazu ist menschliche Hilfe nötig, auch wenn der PC-Benutzer natürlich nicht weiß, dass er mit dem Öffnen einer Datei oder dem Starten des Computers seinen Rechner infiziert.
Strategie des Virus: den Wirt beherrschen
Die „Absicht“ vieler Viren ist es, so viele Dateien wie möglich innerhalb eines Computers zu infizieren oder vitale Funktionen zu blockieren. Viren können nur dann von einem auf den anderen Computer übergreifen, wenn sie zum Beispiel per Diskette übertragen werden. Natürlich können sie auch per E-Mail mit infiziertem Anhang verschickt werden.
Das bedeutet aber auch, dass der klassische Virus sich nur so schnell verbreitet, wie Menschen sich untereinander auf digitalem Wege austauschen, den Virus in ihrem Schlepptau. Es kann mitunter Tage oder Wochen dauern, bis eine Virusinfektion von einem auf den anderen PC gelangt.
Wurm: Der Autonome
Ein Wurm ist ein Schadprogramm, dass sich von Computer zu Computer via Netzwerk selbsttätig weiter verbreitet. Die „Absicht“ der Würmer ist es, so viele Computer wie möglich innerhalb eines Netzwerks zu befallen. Würmer brauchen, sind sie erst einmal auf den Weg gebracht, kein menschliches Zutun, um sich rasend schnell innerhalb eines Firmennetzwerks oder über das Internet zu verbreiten. Sie benutzen beispielsweise die E-Mail-Funktionen eines Rechners, um sich an beliebige Internetadressen zu versenden. Neben ihrer Fähigkeit zur schnellen autonomen Verbreitung haben Würmer eine Ladung, das eigentliche Schadprogramm, das sich wie ein herkömmlicher Virus innerhalb des befallenen PCs austobt.
Strategie des Wurms: die Menge macht‘s
Während der „Internet Wurm“ im Jahr 1988 es gerade mal auf 6.000 infizierte Systeme brachte, konnte Melissa innerhalb von nur drei Tagen 100.000 Systeme lahm legen. Die Schäden sind dadurch natürlich ungleich höher als noch vor über 10 Jahren. Sind also die heutigen Würmer moderner und leistungsfähiger als ihre Vorfahren? Im Grunde genommen nicht: Explore Zip hat 1999 eine ähnliche Strategie verwendet wie der „Internet Wurm“ 11 Jahre zuvor. Der große Erfolg von Würmern heutzutage ist auf ihre verbesserten „Lebensbedingungen“ zurückzuführen.
Quelle: http://www.symantec.com/region/de/avcenter/vwutp.html
Der Unterschied zwischen Virus und Wurm liegt in ihrer Verbreitungsstrategie:
Viren verbreiten sich innerhalb von PCs, Würmer nutzen die Infrastruktur eines Netzwerkes, um sich zu verbreiten, Trojaner sind die Tarnkappenbomber unter den Viren. Sie tarnen sich meistens als nützliche Programme, um im Verborgenen ihre Schadensfunktion auszuüben.
Virus: Der Gründliche
Der klassische Virus ist ein Schadprogramm, das sich von Datei zu Datei auf einem Computer ausbreitet. Der Virus repliziert sich selbst, zum Beispiel wenn der Benutzer ein bestimmtes Programm ausführt oder den Computer hochfährt (siehe dazu auch "Wissenswertes über Viren"). Damit der Virus sich auf dem PC ausbreiten kann, muss er aktiviert werden, und dazu ist menschliche Hilfe nötig, auch wenn der PC-Benutzer natürlich nicht weiß, dass er mit dem Öffnen einer Datei oder dem Starten des Computers seinen Rechner infiziert.
Strategie des Virus: den Wirt beherrschen
Die „Absicht“ vieler Viren ist es, so viele Dateien wie möglich innerhalb eines Computers zu infizieren oder vitale Funktionen zu blockieren. Viren können nur dann von einem auf den anderen Computer übergreifen, wenn sie zum Beispiel per Diskette übertragen werden. Natürlich können sie auch per E-Mail mit infiziertem Anhang verschickt werden.
Das bedeutet aber auch, dass der klassische Virus sich nur so schnell verbreitet, wie Menschen sich untereinander auf digitalem Wege austauschen, den Virus in ihrem Schlepptau. Es kann mitunter Tage oder Wochen dauern, bis eine Virusinfektion von einem auf den anderen PC gelangt.
Wurm: Der Autonome
Ein Wurm ist ein Schadprogramm, dass sich von Computer zu Computer via Netzwerk selbsttätig weiter verbreitet. Die „Absicht“ der Würmer ist es, so viele Computer wie möglich innerhalb eines Netzwerks zu befallen. Würmer brauchen, sind sie erst einmal auf den Weg gebracht, kein menschliches Zutun, um sich rasend schnell innerhalb eines Firmennetzwerks oder über das Internet zu verbreiten. Sie benutzen beispielsweise die E-Mail-Funktionen eines Rechners, um sich an beliebige Internetadressen zu versenden. Neben ihrer Fähigkeit zur schnellen autonomen Verbreitung haben Würmer eine Ladung, das eigentliche Schadprogramm, das sich wie ein herkömmlicher Virus innerhalb des befallenen PCs austobt.
Strategie des Wurms: die Menge macht‘s
Während der „Internet Wurm“ im Jahr 1988 es gerade mal auf 6.000 infizierte Systeme brachte, konnte Melissa innerhalb von nur drei Tagen 100.000 Systeme lahm legen. Die Schäden sind dadurch natürlich ungleich höher als noch vor über 10 Jahren. Sind also die heutigen Würmer moderner und leistungsfähiger als ihre Vorfahren? Im Grunde genommen nicht: Explore Zip hat 1999 eine ähnliche Strategie verwendet wie der „Internet Wurm“ 11 Jahre zuvor. Der große Erfolg von Würmern heutzutage ist auf ihre verbesserten „Lebensbedingungen“ zurückzuführen.
Quelle: http://www.symantec.com/region/de/avcenter/vwutp.html
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