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MINIminimalsystem gesucht

Alles über Betriebssysteme, Anwenderprogramme und andere Software-Probleme.

MINIminimalsystem gesucht

Beitragvon chris_davidi am 13.01.2005, 11:00

Hallo,

ich brauche Eure Hilfe, Tipps & Ideen.

Ich brauche ein Betriebssystem, das absolut stabil läuft und kaum Funktionen hat. Dafür möchte ich ein eigengestricktes Linux nutzen.

Für Software brauche ich dies:

- einen JavaScript fähigen Webrowser mit so wenig Funktionen wie möglich
- das OpenOffice Paket
- ein Mailprogramm in der Art von Outlook Express oder Kmail
- den "Emulator" Wine

Was könnt Ihr für Browser oder Mailprogramm als Software empfehlen?

Das ganze Betriebssystem muss netzwerkfähig sein und sehr einfach, wenn möglich auch per GUI, einzurichten sein.

So und nun das schwierigste wie ich finde. Ich habe schon einige Erfahrung mit Linux, aber das System muss KOMPLETT frei von allem anderen sein. Kein Ordner darf zuviel sein. ;) Und daher meine Frage - welche Linux Distribution soll ich nutzen? Reicht eine Minimalinstalltion? Was für ein GUI kann ich in mein System einbinden um die Netzwerkeinstellungen zu administrieren? Fragen über Fragen. ;)
chris_davidi
 
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Beitragvon CoolCasimir am 13.01.2005, 13:02

Wenn Du noch sagst wofür Du das ganze benötigst ist es sicherlich einfacher darauf zu antworten.
Nimm doch einfach eine SuSE Distri und installiere das Minimalsystem. Du benötigst Doch gar keine Grafische Oberfläche.. Yast geht auch mit der Konsole und einen Browser gibt es auch > Links z.B. und der kann sogar Javascript. Ansonsten ist fmmaker (oder so) eine sehr abgespeckte grafische Oberfläche.
CoolCasimir
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Minibetriebssystem

Beitragvon schwedenmann am 13.01.2005, 17:07

Hallo

Also Linux ist netzwerkfähig !!


Was du da suchst ist nicht schwierig zu realisieren.

Du kannst natürlich aus jeder Distri ein Minimalsystem ohne X11 machen, kein Problem.

Ich würde dir zu Debian Woody in dem Fall raten, du kannst aber auch Sid nehmen und das ganze per Installer (am besten Daily-Build) installieren. Nur das Basissystem ohne X, dann die Programme die du brauchst, oder mit x und dann als Windowmanager Fluxbox, XfCWM oder wmaker.

Mfg
schwedenmann
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Nochmal Minilinux

Beitragvon schwedenmann am 13.01.2005, 18:22

Hallo

@chris_davidi


Was soll das deenn werden

1. Desktop mit Minimalausstattung
2. Server ?


Für 1 brauchst du keine Gui um das Netzwerk zu administrieren, oder meinst du allgemein den Netzwerkzugang, also Netzwerkkartenkonfiguration.


Du kannst da mehrere Wege gehen.

a.) Nimm Suse, mandrake, fedora-Core, Mepis, Aurox, etc. installier die und dann schmeiß alles raus, was du nicht brauchst.
Ist zwar ein schlewchter Weg, vor allem weiß ich nciht, ob dann dein System bei diesen Distris noch lauffähig ist.

b.) Nimm Debian, Gentoo, Slackware, Freebsd
Installier das Basissystem, dann X, fluxbox, xdm, Browser,Mailprogramm, jre, samba, nfs, ev. webmin oder nur swat. Dann hast du ein Minimalsystem mit allem was du oben angegeben hast.

c.) Nimm LFS (Linux From Scratch) und bastel dir dein individuelles System komplett selbst. Du übersetzt alles aus den Quellen.


d.) Du installierst dir DamnsamlLinux, Deepwater, BerryLinux, PuppyLinux oder ähnliche auf HDD, falls möglich. Das sind allesamt Minilinuxe mit allem was ein desktop braucht, teilsweise mit GUi zur Administrierung, eigentlich für ältere Rechner mit Linux und X gedacht.


Mfg
schwedenmann


P.S.
Anwendungen
Browser: Firefox, ev. Dillo (da bin ich mir über dessen Javascriptfähigkeit nicht sicher)
Mailprogramm: Syslpeed, Mutt, Gnus
schwedenmann
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Beitragvon chris_davidi am 14.01.2005, 13:18

Zu meinem Vorhaben. ;)

Wir bekommen in unserem Betrieb ein neues Host-System. Die daran angebundene Abteilungen wie Einkauf, Verkauf, Lager oder Wareneingang erhalten mit einem HTTP- und JavaScript-fähigem Webrowser Zugriff auf diesen und können so zum Beispiel Bestellungen tätigen. Momentan haaben wir im Haus viele Windows-Rechner. Ein Teil würden wir aber gerne einsparen und auf ein Linux System umrüsten. So entfallen für uns viele Lizensgebühren und aufwendige Konfigurationen, die viel Zeit und Geld kosten. Vorallem in Bezug auf Virensicherheit hätten wir mit Linux ein größeres Plus. Außerdem soll auf den Rechner nur das nötigste an Software und Einstellungsmöglichkeiten, so dass an sich der User nichts umstellen kann, sondern nur der Administrator. Wir finden, dass sich Linux in dieser Hinsicht besser eignet als Windows.

Ich selbst arbeite viel mit Computersystemen und auch Linux. Jedoch habe ich nicht die Erfahrung mit ein Linux von Grund auf zu stricken - was ich nun vorhabe und um Euren Rat bitte, um mir ein wenig Hilfestellung zu geben. Aufgrund der großen Anzahl an Distributionen und Software verliere ich ein wenig, oder ein bißchen mehr, den Überblick. ;)

Zum Thema Netzwerk - ich weiß, dass ich dazu keinen GUI brauche. Würde aber trotzdem gerne einen nutzen können, so dass auch andere Mitarbeiter mit wenigen Linuxkenntnissen eine IP mit ein paar Klicks erledigen können oder auch einfach bei Tausch der Netzwerkkarte den neuen Treiber installieren können.

Das Linux From Scratch hört sich nicht schlecht an. Kann ich mein Vorhaben dort einfach verwirklichen ohne megagroßen Aufwand. Ich würde es schon hinbekommen eine grafische Oberfläche zu installieren oder ein Open Office zu kompilieren, aber das Problem habe ich mehr bei Treibereinstellungen, dass später mit dem Netzwerk alles klappt und auch mit den anderen Komponenten (CD-ROM, Laufwerk, Diskette, Bildschirm, ...)

@schwedemann
Was kannst Du von diesen hier besonders empfehlen? DamnsamlLinux, Deepwater, BerryLinux, PuppyLinux - die Liste von Dir kannt e ich nämlich nicht

Danke für Eure Antworten. :)
chris_davidi
 
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Linux als Client

Beitragvon schwedenmann am 15.01.2005, 15:25

Hallo


@chris_davidi

Die aufgeführten Minilinuxe habe ich selbst noch nicht ausprobiert
hier die links
http://www.damnsmalllinux.org/index.html
http://deep-water.berlios.de/
http://www.goosee.com/puppy/
http://featherlinux.berlios.de/
http://berry.sourceforge.jp/


Schau dir die screenshots an und les dir die Features bzw. die Beschreibung des Systems durch.


Ansonsten auch eine Blick wertt, ist Ubuntu, ist ein debianderivat, Gnomedesktop, sehr wenige Anwendungen, also minimal und hat glaube ich auch eine Adminstrierungs-GUI. hae das bei mir auch testweise installiert, hatte nur Problem grub irgendwohin zu schreiben.

Ansonsten entweder eine Distri nehmen und abspecken, oder Debian nehmen z.B. Sarge (ist ziemlich aktuell, wenn du es noch aktueller haben willst, mußt du Sid nehmen), eine Basisinstallation durchführen, danach X und nur die Anwendungen die du auf den Clients haben willst installieren. Da Debain ein Administrierungs-GUI hat, noch Webmin installieren.

Ansonsten eine Netzwerkkarte kannst du mit netcardconfig konfigurieren, in der shell.

Ich würde dir eher zu Debian raten, da das Paketsystem deb die Abhängigkeiten der Programme sehr viel besser auflöst als das rpm Paketformat.


Mfg
schwedenmann
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Beitragvon chris_davidi am 15.01.2005, 17:42

Danke für Deine Antwort. Ich werde mich nun nächste Woche hinsetzen und mir so etwas basteln. Deine Aussagen haben mich überzeugt ein Debian-System zu nutzen. Werde höchstwahrscheinlich das letztere nehmen, werde aber auf jeden Fall auch einen Blick auf die anderen werfen. Danke. :)
chris_davidi
 
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