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Standardinstallationspfad ändern

Artikel Datenbank mit Lösungswegen zu bekannten Problemen

Standardinstallationspfad ändern

Beitragvon miezmutz am 10.10.2004, 19:43

Standardinstallationspfad ändern:

Wer kennt nicht das lästige Problem, das bei jeder Installation erst umständlich der Pfadname geändert werden muß, damit nicht jedes Programm im Ordner "C:\Programme" landet.
Und wer hat nicht schon mit Erstaunen festgestellt, daß manche Programme gar keine Änderung anbieten.

Abhilfe verschafft ein kleiner Eingriff in der "Registrierung (Registry)":
Sicherheithinweis:
Beachtet bitte den Artikel Registry und Registrykeys exportieren/importieren, bevor ihr irgendwelche Änderungen vornehmt.

Jetzt aber die Schritt-für-Schritt-Anleitung:
  1. Start anklicken -->
  2. Ausführen anklicken -->
  3. regedit eingeben -->
  4. mit OK bestätigen -->
  5. das Verzeichnis: HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion suchen -->
  6. im rechten Fenster des Registrierungs-Editors den Schlüssel: ProgramFilesDir mit der rechten Maustaste anklicken -->
  7. im Kontextmenü Ändern auswählen -->
  8. im Eingabefeld unter Wert den gewünschten Pfad eintragen (z.B. D:\Programme) -->
  9. mit OK bestätigen -->
  10. Neustart

Nun werden alle Programme standardmäßig z.B. nach "D:\Programme" installiert, oder eben genau dorthin, wo ihr sie hinhaben wollt.

Dieser Tip funktioniert sicher für Windows98SE und für XP



Anmerkung: ich bitte um Rückmeldung, ob es auch bei anderen Windows Varianten klappt. Sollte jemand von einem Programm wissen, das eine Installation nach "C:\Programme" verlangt, würde ich das ebenfalls gern hier erwähnen.
Zuletzt geändert von miezmutz am 10.10.2004, 20:05, insgesamt 1-mal geändert.
miezmutz
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Beitragvon GrayGhost am 10.10.2004, 20:01

Hallo.
kleine Anmerkung, nimm für die Pfeile eine dunklere Farbe. Das grün kommt nicht so gut rüber.
Den Standard Installationspfad ändern bringt meiner Meinung nach nicht viel. Bei der Installation werden zwar die Programm Dateien in das neue Verzeichnis kopiert, aber die Eintragungen erfolgenimmernoch in die Registry auf c:\. Muß jetzt aus irgendwelchen Gründen das System neu aufgesetzt werden, so sind die Programme auf D:\ nicht mehr brauchbar, da eine neue Registrierúng angelegt wird. Währe zu schön, wenns anders währe. Deshalb empfehle ich nur die Speicherpfade von Programmen (homebanking, e-mails, etc.) auf eine andere Partition zu legen. Vielleicht solltest du auf diesen Sachverhalt hinweisen, damit keiner unnötig enttäuscht wird.
GrayGhost
 

Beitragvon miezmutz am 10.10.2004, 20:13

Hallo Eddy,
du hast natürlich Recht, was das Eintragen in der Registry angeht. Wenn also nur noch "Format C:" hilft, muß man alles neu installieren. Ich dacht halt bloß, daß man seine Systempartition so schlank wie möglich halten sollte, besonders wenn man wie ich mit Images zur Systemsicherung und Wiederherstellung arbeitet.
Was meinst du denn damit, "die Speicherpfade von Programmen auf eine andere Partition zu legen"?
miezmutz
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Beitragvon GrayGhost am 11.10.2004, 17:19

Hallo, mit den Images ist das natürlich OK, wenn du konsequent nach jeder Systemänderung das Image aktualisierst. Dann hast du in der Tat einen großen Vorteil.

Bei den Speicherpfaden nur ein Beispiel: Ich habe den Speicherpfad von Outlook auf meine Datenplatte umgelegt. Damit sind nach jedem Image zurückspielen die e-mails noch da. Gleiches auch für die Homebanking Daten. Leider speichern viele Programme ihre Daten in die "Eigenen Dateien", auch wenn du das Programm woandershin installierst.

Man kann übrigens auch den Pfad zu Eigene Dateien verbiegen. Wie das wirkt werde ich nach einer Neuinstallation (die bald anliegt) sagen können.
GrayGhost
 

Beitragvon miezmutz am 12.10.2004, 11:58

Hallo Eddy,
ich hab eine ganze Reihe von Fragen:
  1. Wenn ich die gesamte Registry auf meine Datenplatte exportieren würde, und das nach jeder Änderung am System, könnte ich die Registry dann doch einfach nach einer Neuinstallation von Windows auf C: durch Doppelklick wieder auf den alten Stand bringen, oder?
    Dann müßten doch alle für die Programme auf D: relevanten Daten wieder da sein, oder?
  2. Sehe ich es richtig, daß ich für jedes Prog rausfinden müßte, wo es seine Daten abspeichert, um diesen Pfad dann auf meine Datenplatte umzuleiten?
  3. Die Einstellungen, die ich bei Progs vornehme, wo werden die denn gespeichert, in der Registry, oder in einem Ordner auf C: ?
    Wenn Registry wäre ja Punkt 1 auch hier die Lösung, aber wenn Ordner auf C:, müßte ich wieder umleiten, oder?
  4. einfacher wäre es sicherlich, alle Progs nach C: zu installieren, und dann immer ein aktuelles Image von C: zu machen, aber wird das System nicht umso langsamer, je mehr auf C: drauf ist?
    Das ist nämlich eigentlich der Hauptgrund, warum ich alles nach D: installiere...
miezmutz
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Beitragvon GrayGhost am 12.11.2004, 10:51

Hallo,
oh Gott :shock: ich habe diese Anfrage übersehen und möchte jetzt schnell die Fragen beantworten.

Zu 1.
Das ist eine gute Idee. Wenn du den Export konsequent durchführst, am besten automatisiert bei jedem Systemstart, dann hast du eine gute Chance nach dem Zurückspielen des Images und dem Import der gesicherten Registry dein System wieder fit zu haben. Zum Thema Export/Import siehe hier: http://www.informationsarchiv.net/foren ... -9001.html

Zu 2.
Leider ist das so :-( . Gott sei dank halten sich die meisten Programmierer an die Regel, dies unter Extras -> Optionen (Einstellungen) anzubieten. In der Regel muss man ein wenig suchen. Allgemein verweisen die Speicherlinks zu "Eigene Dateien" des angemeldeten Benutzers.

Zu 3.
Leider ist beides möglich. So ziemlich alles liegt in der Registry, aber wenn die Programmierer ordentlich arbeiten, dann findest du die grundlegenden Einstellungen in den Profilen des angemeldeten Benutzers. Leider sind auch diese nicht konzentriert an einem Ort zusammengefasst. Die meisten Daten liegen in "Anwendungsdaten" und "Application Data". Da dieser Komplex aber im Image gesichert ist, brauchst du dir darüber keine Gedanken machen.

Zu 4.
Eigentlich nicht, denn du startest ja nur die Programme, die du benötigst. Auch wenn ich auf meiner C: Partition mehr als 12 GB an Programmen habe, so bremst die mein System nicht. Wichtiger ist, beim Systemstart das laden von unnötigen Diensten und Programmen zu unterbinden und die Zahl der installierten Schriftarten zu begrenzen. Im Weiteren ist es auch ratsam beim Beenden von Programmen die nicht mehr benötigten DLLs aus dem Speicher zu entfernen, den System- und Datei Cache zu vergrößern, sowie die Auslagerungsdatei zu optimieren.

Vielleicht kannst du diesen Artikel noch ein wenig aufbohren. Das Thema gibt ja doch noch eine Menge her.
GrayGhost
 



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