Hallo,
ich würde gerne ausrechnen wieviel KW/h mein Notebook pro Stunde verbraucht. Leider habe ich nirgends eine Watt-Zahl finden können.
Auf dem Netzteil steht nur:
Input: 100-240V 1.2A
Output: 19.5V - 4.1A
Wie rechne ich mit diesen Angaben die KW/h aus?
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Berechnung Stromverbrauch bei Notebook
8 Beiträge • Seite 1 von 1
Spannung mal Strom = Leistung also Volt mal Amperé = Watt... Beachten musst Du noch das es sich um Wechselstrom handelt, da weicht die Formel glaube ich leicht ab... Musst mal googlen.
- CoolCasimir
- Moderator
- Beiträge: 2194
- Registriert: 14.01.2004, 14:07
- Wohnort: Hansestadt Hamburg
Hallo Tronix, hattestb die Frage in einem anderen Thread schon gestellt, hier noch mal die Antwort:
@Tronix: was willst du wissen? Die Arbeit (gemessen in Wh) oder die Leistung (gemessen in W)? Was du da angibst, gibt es nicht. Du bezahlst die Arbeit, gemessen in kWh.
Die Leistung [P] errechnet sich aus dem Produkt aus Spannung und Strom (P=U*I) . Die Arbeit [W] ist das Produkt aus Leistung und Zeit (W=U*I*t=P*t).
19,5V*4,1A=79,95W also ca. 0,08kW Daraus ergibt sich ein Verbrauch von 24h*0,08kW=1,92kWh pro Tag.
@Casimir, die Angaben, die vermutlich vom Netzgerät stammen sind Gleichspannungswerte, es kann also das Ohmsche Gesetz angewendet werden. Die Formeln gelten auch für Wackelsaft, solange sich im Stromkreis keine kapazitiven- oder induktiven Lasten befinden die zu Phasenverschiebungen zwischen Strom und Spannung führen.
@Tronix: was willst du wissen? Die Arbeit (gemessen in Wh) oder die Leistung (gemessen in W)? Was du da angibst, gibt es nicht. Du bezahlst die Arbeit, gemessen in kWh.
Die Leistung [P] errechnet sich aus dem Produkt aus Spannung und Strom (P=U*I) . Die Arbeit [W] ist das Produkt aus Leistung und Zeit (W=U*I*t=P*t).
19,5V*4,1A=79,95W also ca. 0,08kW Daraus ergibt sich ein Verbrauch von 24h*0,08kW=1,92kWh pro Tag.
@Casimir, die Angaben, die vermutlich vom Netzgerät stammen sind Gleichspannungswerte, es kann also das Ohmsche Gesetz angewendet werden. Die Formeln gelten auch für Wackelsaft, solange sich im Stromkreis keine kapazitiven- oder induktiven Lasten befinden die zu Phasenverschiebungen zwischen Strom und Spannung führen.
- GrayGhost
Nun muss man aber doch mit 230V rechnen, denn er will ja wissen, was aus der Steckdose gezogen wird.
- CoolCasimir
- Moderator
- Beiträge: 2194
- Registriert: 14.01.2004, 14:07
- Wohnort: Hansestadt Hamburg
GrayGhost hat geschrieben:@Tronix: was willst du wissen? Die Arbeit (gemessen in Wh) oder die Leistung (gemessen in W)? Was du da angibst, gibt es nicht.
Ich benötige die Arbeit in Wh, da ich jemandem den verbrauchten Strom bezahlen möchte.
19,5V*4,1A=79,95W also ca. 0,08kW Daraus ergibt sich ein Verbrauch von 24h*0,08kW=1,92kWh pro Tag.
Genau diese Formel hab ich gesucht. Jedoch bin ich mir nicht sicher ob ich jetzt den Output oder den Input als Grundlage nehmen soll. Zieht das Netzteil die ganze Zeit mit 240V und wandelt es für das Notebook in 19,5V um? Dann müsste ich ja, um die Kosten zu berechnen wie folgt vorgehen: 240V*1,2A=288W entspricht 0,29kW*24h = 6,96kWh pro Tag.
- tronix
- Beiträge: 174
- Registriert: 11.05.2004, 20:15
- Wohnort: Dresden
wenn du den strom bezahlen möchtest, ist doch kWh super, oder seit wann bezahlt man die Wh? Selbst das EVU berechnet nur kWh.
Zur berechnung ist es völlig unwichtig ob man den Input oder den outhput nimmt, da ja nicht mehr raus kann, wie vorher reingeflossen ist. Allerdings ist sind die Verluste des Netzteils auf der Ausgangsseite nicht mit drinn. Beim Input ist die Spannung höher und der Strom geringer, auf der Ausgangsseite ist die Spannung geringer, aber dafür der Strom höher. Das ungenaue ist allerdings, das der Strom nur den Wert darstellt, den das Netzteil max. zur verfügung stell, nicht der Strom den das Notebook tatsächlich aufnimmt. Willst du es genau wissen, gibt es kleine Zähler für die Steckdose (ca. 20€) der sagt dir dann genau wieviel du verbraucht hast.
P.S. Seit wann gibt es bei der Leistungsberechnung einen Unterschied, ob du Wechsel oder Gleichspannung berechnest, da du bei der Wechselspannung ja sowiso nur die Effektivspannung Ueff berechnest und nicht Spitzenspannungen Uspitze ? Wechselstrom in dem Sinne gibt es eh nicht, sondern Wechselspannung.
Zur berechnung ist es völlig unwichtig ob man den Input oder den outhput nimmt, da ja nicht mehr raus kann, wie vorher reingeflossen ist. Allerdings ist sind die Verluste des Netzteils auf der Ausgangsseite nicht mit drinn. Beim Input ist die Spannung höher und der Strom geringer, auf der Ausgangsseite ist die Spannung geringer, aber dafür der Strom höher. Das ungenaue ist allerdings, das der Strom nur den Wert darstellt, den das Netzteil max. zur verfügung stell, nicht der Strom den das Notebook tatsächlich aufnimmt. Willst du es genau wissen, gibt es kleine Zähler für die Steckdose (ca. 20€) der sagt dir dann genau wieviel du verbraucht hast.
P.S. Seit wann gibt es bei der Leistungsberechnung einen Unterschied, ob du Wechsel oder Gleichspannung berechnest, da du bei der Wechselspannung ja sowiso nur die Effektivspannung Ueff berechnest und nicht Spitzenspannungen Uspitze ? Wechselstrom in dem Sinne gibt es eh nicht, sondern Wechselspannung.
- goliat
- Beiträge: 85
- Registriert: 20.06.2004, 11:07
- Wohnort: Thueringen
goliat hat geschrieben:P.S. Seit wann gibt es bei der Leistungsberechnung einen Unterschied, ob du Wechsel oder Gleichspannung berechnest, da du bei der Wechselspannung ja sowiso nur die Effektivspannung Ueff berechnest und nicht Spitzenspannungen Uspitze ? Wechselstrom in dem Sinne gibt es eh nicht, sondern Wechselspannung.
Ja, mir war so... Wie gesagt ist lange her. Aber danke, beim nächsten mal weiß ich es wieder.
- CoolCasimir
- Moderator
- Beiträge: 2194
- Registriert: 14.01.2004, 14:07
- Wohnort: Hansestadt Hamburg
Hallo,
selbstverständlich gibt es Verluste durch das Netzgerät. Zum einen hat der Transformator vermutlich nur einen Leistungsfaktor von 0,8 und auch die Regelung der Ausgangsspannung wird noch einmal Verluste mit sich bringen. Aber wenn man von der maximalen Leistung des Netzgeräts ausgeht, dann ist man immer auf der sicheren Seite.
@goliat: Bei der Leistungsberechnung in Wechsespnnungsnetzen werden tatsächlich andere Formeln verwendet (P=U*I*cos Phi). Sobald es in einem Netz kapazitive- oder induktive Verbraucher gibt, tritt eine Phasenverschiebung zwischen Spannung und Strom auf (in Induktivitäten tun Ströme sich verspäten
Dadurch setzt sich die Gesamtleistung aus den Komponenten Wirkleistung und Blindleistung zusammen. Normale Zähler sind nicht in der Lage Blindleistung zu messen. Daher sind Induktivitäten und Kapazitäten den Stromerzeugern ein Dorn im Auge. Großabnehmer wie Firmen müssen daher spezielle Zähler installieren und die Blindleistung bezahlen.
selbstverständlich gibt es Verluste durch das Netzgerät. Zum einen hat der Transformator vermutlich nur einen Leistungsfaktor von 0,8 und auch die Regelung der Ausgangsspannung wird noch einmal Verluste mit sich bringen. Aber wenn man von der maximalen Leistung des Netzgeräts ausgeht, dann ist man immer auf der sicheren Seite.
@goliat: Bei der Leistungsberechnung in Wechsespnnungsnetzen werden tatsächlich andere Formeln verwendet (P=U*I*cos Phi). Sobald es in einem Netz kapazitive- oder induktive Verbraucher gibt, tritt eine Phasenverschiebung zwischen Spannung und Strom auf (in Induktivitäten tun Ströme sich verspäten
- GrayGhost
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