Vorteile von NTFS
* effiziente Speichernutzung bei Partitionen über 400 MiB
* Metadaten-Journaling: automatische Fehlerkorrektur des Dateisystems (aber nicht der Daten).
* lange Dateinamen: Dateinamen können im Gegensatz zu FAT16 bis zu 256 Zeichen lang sein und aus fast beliebigen Unicode-Zeichen bestehen
* eine maximale Länge des kompletten Pfadnamens von ca. 32.000 Zeichen
* hohe Datensicherheit durch Vergabe von Zugriffsrechten auf Betriebssystem-Ebene
* Mechanismen zur fehlertoleranten Datenspeicherung, z.B. „Festplattenspiegelung“
* Maximale Dateigröße von theoretisch 16 Exbibyte
* Verwendung von Datenträgern mit dynamischer Größe (ohne feste Partitionstabelle)
* schnelle und effiziente Speicherung von kleinen Dateien (ab Windows NT 3.51 werden standardmäßig 4 KiB große Cluster verwendet)
* Speicherung von alternativen Datenströmen
* transparente Komprimierung von Dateien (nur bei unverschlüsselten Dateien und Clustergrößen bis 4KiB verfügbar)
Nachteile [Bearbeiten]
* Proprietäres Dateisystem, d.h. die genaue Funktionsweise ist ein Betriebsgeheimnis von Microsoft
* Nur bedingte Kompatibilität zu DOS & Linux sowie komplette Inkompatibilität zu Windows 9x
* Aufgrund des Sicherheitskonzeptes von NTFS (Sichern/Protokollieren) ist NTFS beim Schreiben auf Partitionen unter 120 GB etwas langsamer als die FAT32-Dateisysteme. Wie stark sich das ganze auswirkt, ist abhängig vom IDE-Controller und der Festplattenarchitektur.
* NTFS erlaubt Alternative Datenströme (ADS), in denen versteckt Dateien abgelegt werden können, was eine mögliche Gefahrenquelle darstellt.
* NTFS versucht standardmäßig, Dateien am Stück zu speichern, trotzdem kann es mit vielen kleinen Dateien zu einer Fragmentierung der MFT kommen. Microsoft liefert ein Defragmentierungsprogramm mit, das aber keine komplette Defragmentierung schafft. Produkte von Drittherstellern können auch stark fragmentierte NTFS-Partitionen sicher defragmentieren (siehe Defragmentierungsprogramm für NTFS, c't 21/05).
* Die kleineren Clustergrößen machen das Dateisystem langsamer. Allerdings kann dies behoben werden, indem man über die Befehlszeile formatiert und größere Clustergrößen (bis zu 64 KiB) verwendet. Allerdings funktioniert die implementierte Komprimierung von Dateien nur bei Clustergrößen bis 4 KiB und die interne Fragmentierung steigt deutlich, was zu Speicherplatzverschwendung führt.
* Die MFT ist eine lineare Struktur, was Zugriffe verhältnismäßig ineffizient macht.
* Der freie Speicherplatz wird in Bitmaps verwaltet, was zu erhöhtem Zeitaufwand beim Suchen freier Blöcke führen kann.
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