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3500 Strafanzeigen gegen e-donky Sauger

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3500 Strafanzeigen gegen e-donky Sauger

Beitragvon GrayGhost am 23.05.2006, 15:22

Wurde gerade in den Nachrichten bekanntgegeben. Nach monatelangen Recherchen in den Tauschbörsen wurden 3500 Anzeigen erstattet, Hausduchsuchungen gemacht und Rechner beschlagnahmt.
GrayGhost
 



Beitragvon Nikita am 23.05.2006, 15:36

Zitat: sternshortnews (22.05.2006)
In einer großangelegten Aktion hat die Staatsanwaltschaft Köln in Verbindung mit der Polizei des Kreises Rhein-Erft am heutigen Dienstag 130 Haushalte von Benutzern der beliebten Tauschbörse eDonkey durchsucht. Insgesamt seien 3.500 Verdächtige Benutzer identifiziert worden, die jeweils bis zu 8.000 Files über das Tauschnetzwerk zum Download angeboten haben sollen. Gegen die Beschuldigten wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Aktion fand nach einer monatelangen Ermittlung der Strafverfolgungsbehörden in Kooperation mit der proMedia Gesellschaft statt.
Nikita
Moderator
 
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Beitragvon vista-man am 23.05.2006, 16:17

8.000 Files, na dann wird es Teuer. Im Durchschnitt werden ab 4.000 (natürlich je nach Art) um die 10.000€ fällig. (Strafe & Gebühren!)
vista-man
 

Beitragvon web-king am 23.05.2006, 16:26

hallo
sind die 10,000 € für alle 4000 files oder pro file? Das ist schon ein ganz nettes sümmchen dann.
web-king
Moderator
 
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Beitragvon vista-man am 23.05.2006, 17:04

Für alle 4.000. Natürlich kommt es auf die Inhalte an. Ich bin mir außerdem nicht ganz so sicher, was die Summe angeht. (Abweichungen möglich) Das habe ich mal in einem ComputerMagazin gelesen.
vista-man
 

Beitragvon GrayGhost am 23.05.2006, 17:38

Hallo,
jeder der in diesen Tauschbörsen aktiv ist, sollte sich darüber im klaren sein, dass die Ermittlungsbehörden und inzwischen auch Agenturen kräftig mittauschen und Köder auslegen. Ich möchte nicht darüber spekulieren woher die ganzen verseuchten Dateien kommen, aber auch ohne die eingebauten Trojaner bibt sich jeder früher oder später zu erkennen. Besonders die Filmesauger, die für Stunden oder Tage an einem Video nuckeln, erzeugen einen sehr auffälligen upload und sind recht leicht zu lokalisieren.
GrayGhost
 

Beitragvon vista-man am 23.05.2006, 17:41

Wer so etwas macht, der ist selbst schud. Kein Mitleid. :wink:
vista-man
 

Beitragvon Con am 24.05.2006, 15:57

Also ich finde diese ganze Geschichte einfach nur lächerlich ...

Die Planung, Durchsetzung und Bearbeitung dieser Aktion kostet mit Sicherheit mehrere Millionen Euro und was wurde erreicht ?
Hätte man dieses Budget verwendet um gegen Kinderpornografie oder Drogendelikte vorzugehen, das könnte ich dann verstehen.

In Deutschland gibt es abertausende von Menschen, die sich weigern zu arbeiten und mir (und euch) auf der Tasche liegen und durch Schwarzarbeit den Arbeitsmarkt schädigen. Wer hat das Geld um sich intensiv um dieses Problem zu kümmern? Anscheinend ist dies wohl weniger wichtig. Ist eigentlich aber auch logisch, ich als Politiker würde mir auch nicht meine Wählerschaft vergraulen.

Natürlich ist Filesharing illegal und kann auf keinen Fall für Gut geheißen werden (auch nicht von mir), jedoch sollte man einen klaren Kopf behalten und sich auf jene konzentrieren, die das gewerbstätig und im großen Stil machen. Alles andere ist unverhältnismäßig, unrentabel und leider auch sehr kostspielig.

Mfg Con
Con
 
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Beitragvon DjSilverbell am 25.05.2006, 00:32

Ja, das ist schon richtig.

Aber stelle man sich mal vor, eine Person lädt sich Filme, Music oder andere Dateien runter und verteilt sie munter an Freunde, Bekannte oder irgendwelchen anderen Leuten.
Sei es umsonst oder dass er sie verkauft, das ist im Nachhinein gleich. Sowas gibt es auch und nicht gerade wenige machen sowas ;)

Dann würden die Behörden zwar einen haben, der die Dateien saugt, damit jedoch ein paar mehr Leute ohne die Sachen darstehen lassen. Die müssten sich dann entweder andere Quellen suchen oder wenn sie sehen, wie sowas ausgehen kann, doch auf legalem Pfade weiterleben.


Und die Behörden sind nicht dumm:

Sie nehmen doch lieber ein paar mehr Haushalte hoch und geben etwas mehr Geld aus, um hinterher an Strafen noch viel mehr reinzubekommen, als (nur ein bisschen) weniger auszugeben, weniger Leute hoch zu nehmen und dann hinterher weniger Geld reinzubekommen.

So sehe ich das.
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Beitragvon Con am 25.05.2006, 10:37

Hi,

wen meinst du mit Behörden? Die Polizei?
Wenn ja, dann liegst du falsch.
Die Bußgelder fließen keinesfalls in unsere Staatskasse, sondern in den gierigen Schlund der Musikindustrie, die diese ja aufgrund der Urheberrechtsverletzung (zu Recht ?!?) einklagt.

Und die Kosten der ganzen Aktion trägt leider der Steuerzahler und keinesfalls die Musikindustrie.
Con
 
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Beitragvon DjSilverbell am 25.05.2006, 20:13

Mit Behörden meinte ich allgemein die Leute, die ddie Sauger kontrollieren und Hops nehmen... Die Polizei gehört für mich zur Behörde ^^


Und das mit der Musicindustrie, dass weiß ich.
Die Behörden holen sich aber aufgrund der Anzeigen auch schon ihr Geld ;)
Irgendwer muss ja die Gerichtskosten zahlen... Und das geht dann aber in die Staatskasse.


Organisiert nenne ich sowas.
DjSilverbell
 
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Beitragvon Con am 25.05.2006, 21:08

DjSilverbell hat geschrieben:Die Behörden holen sich aber aufgrund der Anzeigen auch schon ihr Geld


Das vertsehe ich nicht, von wem sollen die Behörden denn ihr Geld holen? Von den Beklagten? Die zahlen nur an den Geschädigten ...
Und auch wenn sie die Prozesskosten zahlen, dieses Geld wurde schließlich ja auch verbraucht. Davon wird z.B. das Gehalt der Richter usw. finanziert.

Der deutsche Staat hat bei dieser Aktion überhaupt nichts verdient, im Gegenteil. Die "Sauger" wurden nicht hochgenommen um dabei Geld in die Staatskasse zu schaufeln, man hat lediglich der Lobbyarbeit der Musikindutrie nachgegeben.

Mir geht es nicht darum, dass diese Aktion im Kern schlecht war, man hätte das Budget lediglich für sinnvollere Zwecke verwenden können. Weil effektiv hat es ja nicht viel gebracht. Damit meine ich das Verhältnis von Aufwand und Erreichtem.

Mfg Con
Con
 
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Beitragvon DjSilverbell am 25.05.2006, 23:07

Con hat geschrieben:Mir geht es nicht darum, dass diese Aktion im Kern schlecht war, man hätte das Budget lediglich für sinnvollere Zwecke verwenden können. Weil effektiv hat es ja nicht viel gebracht. Damit meine ich das Verhältnis von Aufwand und Erreichtem.



Hmm... Das hat was...
Wenn man es so sieht, ist es sicher leichter einzelne Sauger ausfindig zu machen, als große, organisierte Sauger.
Die wissen sicherlich, wie man sich verdeckt.
DjSilverbell
 
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