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In welchen Ordnern speichert XP die Daten und Einstellungen?

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In welchen Ordnern speichert XP die Daten und Einstellungen?

Beitragvon weiniger am 10.03.2006, 17:37

hallo liebe leute, ich stehe sehr oft vor dem problem das ich gecrashte xp-installationen meiner freunde "ausschlachten" muss, das heisst ich muss ordner für ordner nach dateien und dokumenten absuchen, die meisten lassen sich recht einfach finden (dokumente & einstellungen, favoriten, emails usw.) Aber nicht alle Daten werden ja bekannterweise in Dateiendungen gespeichert die einem als (geplagter) User bekannt sind. Z.B. Dokumentvorlagen von Word (.dot) oder so ähnlich....

nun zu meiner frage: gibt es eine softwareanwendung die "bestehende Softwareinstallationen" mit allen benutzerdefinierten Einstellungen, Registryeinträgen, Daten, Erweiterungen usw. aus dem System extrahieren kann und wo ich diese dann auf Knopfdruck am neuen System (gleicher Rechner nur neues Windows!) wieder einspielen kann?

Kleines Beispiel:

corel draw 11: Corel-Draw-Zeichnungen (cdr), corel photopaint (cpt) usw. ist kein problem, die finde ich mit der F3-Suche, aber wie siehts nun mit benutzerdefinierten Einstellungen und Erweiterungen, angepassten Symbolleisten usw aus?

Es nervt gewaltig bei jeder Softwareinstallation immer und immer wieder die gleichen Einstellungen vornehmen zu müssen.


Noch ein Beispiel:
Ich installiere meine 3 Rechner neu, nun muss ich 3x Firefox, Thunderbird, Dateimanager, Virenschutz usw. installieren und jedesmal die Einstellungen händisch vornehmen....genau solche sachen würde ich gerne automatisieren...vielleicht gibts da eine recht einfache lösung?

Welche Erfahrungen habt Ihr mit dem Windows-Tool: Assistent für die Übertragung von Einstellungen und Dateien gemacht?

Werden hier WIRKLICH alle Daten (von allen Programmen) oder nur eine von ms vorgegebene dateierweiterungsliste verwendet?

Vielen herzlichen Dank für eure Mühe berreits im vorraus, Claus
weiniger
 
Beiträge: 3
Registriert: 04.03.2006, 19:30


Beitragvon Holy Marcell am 10.03.2006, 17:47

Hi,

Assistent für die Übertragung von Einstellungen und Dateien gemacht?

Das Ding ist bullshit.

===========

Was ich dir empfehle ist, dass du ein System sauber komplett neu einrichtest mit allen Einstellungen usw. und dann ein image von der Festplatte machst. Das hälst du entweder au dem neuesten Stand oder machst zuwischendurch immer wieder Zwischenspiecherungen auf DVD-RW und Aktualisierst dan das image jeden Monat.

www.holy-infos.de ==> Externe Artikel ==> Festplattenimage.

( http://www.holy-infos.de/de/web/festplatten_image.htm )
Holy Marcell
 

Danke für die rasche Antwort Marcel!

Beitragvon weiniger am 10.03.2006, 18:09

Hi Marcel, danke für deine rasche Antwort, das mit den Images mache ich schon jahrelang, superfeine sache, ich verwende im moment "acronis trueimage 9.0", eh warscheinlich du auch...:-)

aber dies löst leider mein problem nicht...zu den rechnern zu denen ich komme ist meistens kein backup oder gar image vorhanden....die meisten dieser rechner gehören "normalanwendern" - soll heissen virenscanner abgelaufen, keine firewall installiert usw.

die beste variante in einem solchen fall ist die komplette neuinstallation von windows....und genau das ist mein problem, ich kenne ja nicht alle softwareprodukte bzw. kann unmöglich bei jedem programm wissen welche Daten wohin gespeichert werden! Oder gibts da eine Auflistung irgendwo im Internet wohin welches programm welche daten speichert???

lg. claus
weiniger
 
Beiträge: 3
Registriert: 04.03.2006, 19:30

Beitragvon alex2911 am 17.06.2006, 06:56

Auch ich stehe wieder davor, meine Windows-Kiste neu zu installieren.
Es ist leider nichts neues dass sich in nem Jahr so viel ansammelt dass es nicht mehr zu retten ist.

Ein Image hilft da eigentlich gar nix - dies wäre lediglich eine Sicherungsmethode für arme (wer die paar € über hat, nimmt sich ne zweite S-ATA-Platte und macht nen Raid 0 - so erspare ich mir die Images und das hin und her kopieren)
Das Hauptproblem sind wohl die Programme die im Laufe eines Jahres dazu installiert werden und sich dann teilweise nicht sauber deinstallieren lassen (man nehme zb. die Nokia-Software :D - weder am Laptop noch am PC habe ich dsa zeugs jemals zum laufen bekommen - aber deinstallieren lässt es sich auch nicht - trotz Registry-Cleaner - oder nehmen wir den Bluetooth-Adapter in Verbindung mit Activesync - auch hier läuft irgendwann gar nix mehr usw) .
Ich werds wohl heute machen wie immer:
Frische Platte rein, alles wichtige kopieren (Daten für SmartFTP, Emaildatenbank aus Outlook, Favoriten, eigene Dateien usw), dann die Hauptplatte formatieren, partition löschen, neu erstellen, windows rein (ach, ich darf nicht auf die S-ATA-Treiber vergessen :( ) und dann schön langsam alles von neu installieren.

Vielleicht erfindet ja mal einer was um die jährliche Installation zu erleichtern ;)
alex2911
 
Beiträge: 2
Registriert: 17.06.2006, 06:41

Beitragvon GrayGhost am 17.06.2006, 10:36

Ein Image hilft da eigentlich gar nix - dies wäre lediglich eine Sicherungsmethode für arme (wer die paar € über hat, nimmt sich ne zweite S-ATA-Platte und macht nen Raid 0 - so erspare ich mir die Images und das hin und her kopieren)


Hier muss ich mal widersprechen. RAID0 ist ein Stripe-Set und hat weder mit Redundanz noch mit Backup zu tun. RAID0 ist eigentlich ein zusätzliches Sicherheitsrisiko für die Daten. RAID1 ist eine gespiegelte Platte. Bei diesem System hat man einen guten Schutz gegen Datenverlust durch Festplattenfehler, aber gegen ein vermurkstes System hilft es nichts, da der Inhalt beider Platten immer identisch ist.

Images ersparen eine Menge an Arbeit, wenn man zumindest die Grundinstallation als solches anlegt. Wenn Betriebssystem, Gerätetreiber, Internet, Mail, Standardprogramme, etc. installiert sind, lohnt sich ein Image und spart bei einer Neuinstallation viel Zeit.
GrayGhost
 

Beitragvon Fat_Mike am 17.06.2006, 11:57

die einfachste lösung neben einem image für das problem ist die anlage einer extra partition nur für dateien sowie einer weiteren partition für programme. der "dau" pflegt seinen gesamten datenvorrat unter eigene dateien anzulegen und jede software per default zu installieren, soll heissen auf c:. das muss er sich abgewöhnen.

viele programmeinstellungen werden in dateien im jeweiligen programmordner abgelegt. grundsätzlich ist es daher praktisch, vor neuinstallation vorsichtshalber die jeweiligen programmordner komprimiert zu sichern und nach installation wieder in den korrekten ordner zu entpacken. so werden nach der programminstallation dann die modifizierten dateien wieder bereitgestellt. dieses funktioniert natürlich nicht immer, aber doch recht oft. so gibt es auch prgramme ( spiele machen es gerne), die ihre settings, spielstände etc in einem ordner in den eigenen dateien ablegen. werden diese regelmässig wegarchiviert, ist ein rollback nach einem systemcrash ebenfalls unproblematisch.

problematisch wird das ganze, wenn einstellungen in der registry gespeichert werden. in diesem fall hilft nur noch, ein backup der registry anzulegen. was natürlich im fall eines ramponierten systems alles andere als sinnvoll ist. warum sollte ich mir schliesslich nach einer neuinstallation des systems eine geschrottete registry zurückspielen?


gruss
fat.
Fat_Mike
 
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Beitragvon alex2911 am 17.06.2006, 18:29

Sorry, ich meinte natürlich Raid1 :(
War auch schon spät ...

@Fat-Mike:
Trotz intensiver Nutzung des PC bin ich wohl auch einer dieser DAU-User :(
Ich muss mir da ein System ausdenken um zukünftig schneller neu installieren zu können...

Ich wollte an sich heute neu instalieren, merkte aber schnell dass ich keinen Platz mehr hab - so werd ich mir am Montag erstmal 2 neue Platten holen und dann einfach die Daten die ich brauche von der alten wieder rüber schieben. Und irgendwie versuchen Ordnung rein zu bringen...
alex2911
 
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