Keine Ahnung, ob's was nutzt, aber hier mein Senf:
Wenn der Rechner nach dem Einschalten auf die Laufwerke zugreift, ist das ein Zeichen, dass er nach dem BIOS auf einem Datenträger sucht.
Viele Mainboard-Hersteller (auch solche ohne Dual-BIOS) haben eine Funktion, die eine Standard-MS-DOS 6.x-Startdiskette lesen kann.
Ich kann das leider nur an einem alten Gigabyte-Mainboard erläutern: Der Rechner wollte nach einem missglückten Flash-Versuch auch nicht mehr. Kurz bei einem Kumpel im Internet gesurft und Lösung gefunden, die bei Gigabyte-Board so aussah: Diskette bootfähig mit MS-DOS 6.x formatieren, Flash-Programm und BIOS-File auf die Disk kopieren. CONFIG.SYS weglassen und eine AUTOEXEC.BAT schreiben, die das Flash-Programm aufruft (normalerweise muss man beim flashen ja "Y" eingeben, aber das ließ sich per Befehl übergehen).
Der Rechner rüttelte am Diskettenlaufwerk, griff dann länger darauf zu und blieb offensichtlich tot...
... bis er nach zwei Minuten mit dem BIOS von der Diskette startete.
Ein Kumpel mit einem anderen Board konnte so auch wieder starten, er musste nach der Disketten-Prozedur allerdings einmal aus- und wieder einschalten.
Ich könnte mir vorstellen, dass auch dein Mainboard das BIOS von Disk einlesen kann. Wenn du eine 6.x-DOS-Diskette auftreiben kannst, kann der Versuch zumindest nicht schaden.
Genauere Anleitung habe ich bei
http://home.t-online.de/home/h.-p.schulz/compend/inrepair.htm
Editiert 05. Feb. 2005: Neue URL
http://home.t-online.de/home/h.-p.schulz/2xy4a9/inrepair.htm
ergoogelt.
Dazu der Hinweis, das ich mit einer unter Win95/98-Startdiskette nichts anfangen konnte, das Gigabyte-Board wollte unbedingt eine MS-DOS-Version.
Viel Glück
Thomas