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Bluescreen!

Fragen und Probleme zur Hardware hier rein.

Bluescreen!

Beitragvon Little-Noob am 28.12.2005, 02:15

Hallo Leute!

Mein Problem ist, dass ich seit neustem auf einmal einen Bluescreen
bekomme. Z.B: wenn ich eine gößere Datei kopiere, eine CD brenne
oder ein bisschen zocke, kommt manchmal einfach ohne Vorwarnung ein Bluescreen. Es passiert eigentlich immer bei den gleichen Dingen.

Hier mal der Fehler der im Bluescreen angezeigt wird:

DRIVER_IRQ_NOT_LESS_OR_EQUAL

Stop: 0x000000D1 (0xE10B88SC, 0x000000FF, 0x00000000, 0xFF6096A1)


Und hier noch der Fehlercode der in der Ereignisanzeige angezeigt wird:

Fehlercode 100000d1, 1. Parameter e10b885c, 2. Parameter 000000ff, 3. Parameter 00000000, 4. Parameter ff6096a1.

Mein PC:

Motherboard: ASRock K7VT4A+
CPU: AMD Athlon 2600+, 1833 MHz
Graka: Ati Radeon 9250
Ram: KINGMAX, DDR-Ram, DIMM 512Mb, 400 MHz

Ich weiß, dass ich net grad auf dem neusten Stand mit meinem PC bin ;D
aber die Spiele laufen alle flüssig deshalb rüste ich nicht auf.

Wer mir helfen kann, wäre sehr dankbar!

MfG
Little-Noob
 
Beiträge: 4
Registriert: 28.12.2005, 02:00


Beitragvon JazzKazz am 28.12.2005, 10:16

Z.B: wenn ich eine gößere Datei kopiere,


Schön, dass du dein Problem recht ausführlich beschrieben hast. Wenn du den Bluescreen bei Kopieren von größeren Dateien bekommst, ist es sehr wahrscheinlich, dass dein Arbeitsspeicher hinüber ist. Um an der Stelle nochmal Gewissheit zu haben, schnappst du dir eine etwa 1 GB große Datei (können auch mehrere Dateien sein, die zusammen etwa 1 GB ergeben) und packst diese. Sollten hierbei Fehler auftreten oder ein Bluescreen erscheinen, ist davon auszugehen, dass der AS defekt ist.

Um sich aber 100 prozentig abzusichern, solltest du die Adressbereiche deines Riegels mit MemTest 86 testen. Das Programm ist sehr zuverlässig, dauert aber ein paar Stunden, dafür ist es aber sehr gründlich. Wenn hier Fehler angezeigt werden, ist dein AS definitiv defekt und sollte ausgetauscht werden. Falls du 2 oder mehr Riegel haben solltest, nimm den einen raus, sodaß nur ein Riegel im Board steckt, lass den Test durchlaufen. Danach den anderen Riegel. Somit weißt du welcher der Riegel defekt ist. Können natürlich auch beide sein :wink:

Der Test läuft in einer Endlosschleife und du solltest ihn ein paar mal durchlaufen lassen.


Gruß
JazzKazz
 
Beiträge: 1856
Registriert: 07.06.2004, 08:26
Wohnort: Kreis Fulda

Beitragvon Little-Noob am 29.12.2005, 02:49

Hi!
Danke für die schnelle Antwort!

1. Habe das mit den packen gemacht, das ging ohne Probleme.

2. Das mit dem MemTest86 sieht sehr schlecht aus:

Test 0: 0 Errors
Test 1: 0 Errors
Test 2: 5 Errors
Test 3: 27 Errors
Test 4: 59 Errors
Test 5: 0 Errors
Test 6: 139 Errors
Test 7: 17 Errors
Test 8: 1 Errors
Test 9: 0 Errors

ecc: off
error: 248
pass: 19

Heißt das jetzt, dass mein Rammspeicher total im Eimer ist und ich Neuen besorgen muss?
Wenn ja: Wie konnte der Riegel auf einmal kaputt gehen?

MfG
Little-Noob
 
Beiträge: 4
Registriert: 28.12.2005, 02:00

Beitragvon JazzKazz am 29.12.2005, 12:10

Heißt das jetzt, dass mein Rammspeicher total im Eimer ist und ich Neuen besorgen muss?


Leider ja. Wenn du willst, kannst du aber zu Testzwecken aus einem anderen Rechner einen Riegel einbauen um zu sehen ob noch immer der Bluescreen auftaucht. Aber wie schon gesagt ist MemTest 86 sehr zuverlässig in der Fehlererkennung und sobald Fehler angezeigt werden, ist der Riegel definitiv kaputt.

Wenn ja: Wie konnte der Riegel auf einmal kaputt gehen?


Es gibt im Umgang mit Hardwarebauteilen diverse Dinge, die man unbedingt beachten sollte. Diese sind vor allem im Umgang mit Speicherriegeln wichtig, da diese sehr empfindlich sind.

Bei Arbeiten im Gehäuseinneren sollten folgende Dinge beachtet werden:

- Vor dem Eingriff sollte immer der Netzstecker gezogen werden.
- Ein Erdungsband ums Handgelenk legen und am andere Ende an einem Erdungspunkt mit der Krokodilklemme befestigen werden.
- Genauso wichtig ist eine Isolationsmatte, die man sich am Standpunkt der Arbeiten ausbreiten sollte.
- Statische Aufladung am Körper sollte ebenso durch kurzes Berühren eines geerdeten Punktes abgeführt werden (Gehäuse an einer blanken Stelle anfassen oder an die Heizung greifen).


Wenn man diese Vorsichtsmassnahmen beherzigt, kann man davon ausgehen, dass kein elektronisches Bauteil durch z.B. Berührungsspannung beschädigt wird.

Oftmals gibt dann MemTest Auskunft darüber, wie jemand beim Einbau/Ausbau mit dem Riegel umgegangen ist :wink: Es kann aber auch einfach sein, dass der Riegel ab Werk schon mit einigen fehlerhaften Adressbereichen ausgeliefert wurde. Und bitte einen Riegel niemals wie ein Sandwich zwischen die Finger klemmen, sondern an den Enden (Kanten) anfassen um die Bauteile nicht mit den Fingern zu berühren.

Zu dem Thema beachte in folgendem Tread mein Posting.

http://www.informationsarchiv.net/foren ... tml#179678


Gruß
JazzKazz
 
Beiträge: 1856
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Wohnort: Kreis Fulda

Beitragvon Little-Noob am 29.12.2005, 16:50

K danke für die Infos!!

Werde ab jetzt vorsichtiger mit den Dingen umgehen.

MfG
Little-Noob
 
Beiträge: 4
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