mein Problem klingt sicher etwas wirr beschrieben, aber ich hoffe es ist in etwa verständlich geschildert.
Meine Computerkenntnisse reichen zwar für meine Zwecke zum einfachen Arbeiten und gelegentlich auch gerne zum Experimentieren aus, leider bin ich bei Hardwareproblemen eine absolute Niete und mir fällt es auch nicht leicht logische Abläufe zu verstehen und Probleme zu beheben (Rechen- und Logikschwäche).
Ich hoffe mir mag trotzdem jemand behilflich sein
So ... ich wollte meinen PC (gekauft 2000; 128 MB RAM) um einen weiteren RAM Riegel von 512 MB erweitern.
Da ich mit der Hardware immer etwas unsicher bin, habe ich mein Mainboardhandbuch mit zu einem Händler genommen und mir dort den richtigen Speicher geben lassen.
Nachdem ich den RAM eingebaut habe und den PC startete fing mein CD-Laufwerk extrem laut an zu surren. Da sich dies auch nach Ausbau des neuen RAM nicht wieder legte und ich 100%ig nichts weiter verändert und nachdem ich alle Kabel überprüft habe, habe ich das Laufwerk erstmal vom Strom getrennt und den Riegel wieder eingebaut.
Der Start klappte diesmal problemlos und vom Bios her wurde der neue RAM auch angezeigt. Als Win XP dann startete blitze mich sogleich die Fehlermeldung an:
"explorer.exe hat ein problem festgestellt und muss beendet werden".
Die Meldung verschwand auch nicht mehr, sondern wiederholte sich ständig und irgendwann fror der Desktop ganz ein.
Also Neustart und von dieser Fehlermeldung keine Spur mehr. Stattdessen konnte ein angebliches smc.exe nicht gestartet werden und mein DSL USB Modem war nicht vorhanden.
Antivir konnte nichts finden, daher habe ich den PC runtergefahren und den neuen RAM erneut ausgebaut.
Beim Starten zeigt er nun folgende Meldung:
CMOS checksum error - defaults loaded
Gut die Meldung kenne ich, das kann ich selber beheben. Mit F1 geht es erstmal problemlos weiter und Windows gibt keinerlei Fehlermeldungen mehr aus. Das Modem ist wieder auffindbar und auch ein erneuter Antivir-Durchlauf brachte keine Hinweise auf evtl. Schädlinge.
Jetzt liegt der neue Ram Riegel hier vor mir und wird skeptisch begutachtet. Ich weiss nicht so ganz was ich von dem kleinen Abenteuer halten soll.
Einen "professionellen" Einbau kann ich mir nicht leisten, daher bin ich ganz auf Hilfe zur Selbsthilfe angewiesen.
Jetzt muss ich dazu sagen, das mir im selbigen PC bereits dreimal Festplatten scheinbar grundlos zerschossen sind, davon eine nagelneue Sata-Platte letzten Monat welche ich noch hier liegen habe, da noch einige Daten drauf sind die ich gerne wiederhätte.
Leider lässt Windows mich nicht davon auslesen (will formatieren bzw. meldet defekte Datensätze bei der Analyse) und unter Linux LiveCDs wie Knoppix bekomme ich die Sata nicht eingebunden bzw. neuere Knoppixe starten erst gar nicht (zu geringer Arbeitsspeicher?).
Viren o.ä. kann ich ausschliessen, da der PC bis vor 3 Wochen über keine Internetverbindung verfügte und ich wirklich nur von offiziellen CDs installiert habe.
Auf der Platte befand sich Win XP für meine Grafikbearbeitung und Mandrake Linux als Archivsystem im Dualboot durch Lilo. Irgendwann letzten Monat baute ich eine kleine Festplatte zum Testen ein und plötzlich gab Lilo beim booten der Sata nur Fehlermedlungen aus.
Unter Verwendung der Mandrake Installations CD konnte ich /boot neu installieren und das Problem war weg. Als ich unter Mandrake am Folgetag Daten sicherte (ich lagere sie dort ab bis ich Zeit zum brennen habe) fror das System plötzlich ein und ergab beim Reboot nur noch Kernel Init.
Beim Dualboot mit Windows XP rebootete es einfach nur noch wenn der Startbildschirm erschien.
Die Mandrake Installations CD kommt natürlich mit Rescue Tools - von denen ich keine Ahnung habe - und ergibt bei der Überprüfung nur das kein /root vorhanden ist.
Das ältere Knoppix bindet mit wie gesagt die SATA nicht ein und neuere Versionen brechen mir beim Booten ab.
Exakt dasselbe passierte mir vor zwei Jahren mit der Originalfestplatte (also welche beim Kauf drin war) als ich eine Zweite einbaute.
Etwa vier Wochen nach dem Einbau fror alles ein und weder Reboot noch Neuinstallationen von Windows oder Linux waren möglich, nur konnte ich damals noch die Daten per Knoppix retten.
Beim testweisen Einbau in einen anderen PC ergibt auch hier immer defekte Datensätze bei diesen Festplatten, keine Neuinstallationen o.ä. möglich.
Soweit so gut. Worum geht es mir jetzt?
Ich vermute mein Mainboard als Hauptschuldigen und wollte gerne andere Meinungen dazu hören und wie ich hier evtl. selbst austesten und möglicherweise beheben kann ohne Neukauf. Im PC befinden sich seit dem SATA Crash zwei alte kleine Platten (4 GB und 9 GB) damit ich wenigstens arbeiten kann.
Der wenige RAM in Verbindung mit den langsamen HDDs reichte nur leider überhaupt nicht für meine Grafikarbeiten, insofern wollte ich wenigstens den RAM erhöhen, da ich mit den dauernden VirtuellerSpeicher-Meldungen und den damit verbundenen Programmabbrüchen nicht mehr arbeiten konnte.
Also warum die Faxen beim Einbau und wie beheben?
Dann die Daten auf der Sata-Platte. Es sind nur wenige, meist persönliches wie Fotos ... aber irgendwie muss man die Platte doch mal auslesen können oder zumindest das was noch übrig ist. Wäre so schade drum
WIE daran kommen, wäre mir primär momentan sehr wichtig. Dazu wollte ich jetzt auf die zweite kleine Platte wieder ein Linux aufsetzen, allerdings kann das aus Zeitgründen noch etwas dauern. Mit Windows scheine ich hier aber nicht weiter zu kommen.
Was ich noch anzubieten hätte, wäre Fehlerdiagnose per Netzwerk über mein Laptop - welches momentan leider grad wegen einem defekten Stromkontakt beim Händler liegt (hoffentlich Montag wieder fertig). Darauf befindet sich ein Gentoo Linux mit dem ich persönlich besser klar komme als Knoppix Debian.
Ohjee, hoffentlich habe ich jetzt niemanden verschreckt
Bitte habt Nachsicht mit meinen Tippfehlern u.ä., ich bin ich momentan genötigt an einer Kindertastatur zu tippen, da sind die Abstände etwas enger als gewohnt.
Lieben Gruss,
Eni