speicher-verwaltung im task manager

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speicher-verwaltung im task manager

Beitragvon Solari am 24.09.2005, 13:10

hallo,

ich benutze xp und habe mir schön des öfteren mal die systemleistung im task manager angesehen, insbesondere um die cpu-auslastung zu überprüfen...dabei stelle ich mir jedes mal die frage, wie denn diese angaben zur speicherverwaltung zu verstehen sind?

als da wären:

1) insgesamt
- handles
- threads
- prozesse

2) physikalischer speicher
- insgesamt
- verfügbar
- systemcache

3) zugesicherter speicher
- insgesamt
- grenzwert
- maximalwert

4) kernel-speicher
- insgesamt
- ausgelagert
- nicht ausgelagert

ich habe 2x 512 und 1x 1024, also 2GB RAM, also entspricht das wohl dem wert bei "physikalischer speicher -> insgesamt" (2096628), oder?

warum sind davon nur 1514700 verfügbar?
wo ist der unterschied zwischen physikalischem und zugesichertem speicher? brauche ich bei 2GB überhaupt eine auslagerung? usw...

könnte mir vielleicht jemand erklären, was all die oben aufgeführten task-manager-einträge bedeuten?

bin für jede hilfe dankbar! :)
solari
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Beitragvon Holy Marcell am 24.09.2005, 13:35

Kein Problem :wink:

ch habe 2x 512 und 1x 1024, also 2GB RAM, also entspricht das wohl dem wert bei "physikalischer speicher -> insgesamt" (2096628), oder?


Das ist richtig.

warum sind davon nur 1514700 verfügbar?


Weil alle deine Laufenden Programe und auch Windows sich einen Teil des Speichers belegen. (Einfach um laufen zu können)


wo ist der unterschied zwischen physikalischem und zugesichertem speicher?


Zugesicherter Speicher ist die Auslagerungsdatei. Physikalicher Speicher ist dein Arbeitsspeicher (dein verbauter ~)

brauche ich bei 2GB überhaupt eine auslagerung? usw...


Ya du brauchst eine (kleine) auslagerungsdatei, da windows schon sehr früh anfängt auszulagern.
Holy Marcell
 

Beitragvon Fat_Mike am 24.09.2005, 14:19

Ya du brauchst eine (kleine) auslagerungsdatei, da windows schon sehr früh anfängt auszulagern.

das ist so nicht richtig. grundsätzlich kann windows auch ganz ohne auslagerungsdatei arbeiten. in den einstellungen für den virtuellen speicher gibt es sogar eine checkbox, durch die man explizit "keine auslagerunsdatei" einstellen kann. nach vorherrschender meinung kann windows xp ohne virtuellen speicher als betriebssystem ab 160mb ram ohne leistungseinbussen betrieben werden. davon unabhängig sind natürlich speicherintensive anwendungen (grafik, spiele, schnitt), die gerne grösseren speicherplatz zur zwischenspeicherung verwenden.

wie gross der virtuelle speicher sein sollte, hängt davon ab, was mit dem rechner getrieben wird. ein rechner, der lediglich für einfache office-anwendungen, internet oder ältere spiele genutzt wird, sollte bei 256 mb ohne bzw. mit einer sehr kleinen auslagerungsdatei auskommen, während auf einem rechner, der für extrem speicherintensive anwendungen genutzt wird, meiner meinung nach auch bei 1gb ram und mehr durchaus 1gb für die auslagerungsdatei fest (min-max) reserviert sein sollte.


gruss
fat.
Fat_Mike
 
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Beitragvon Solari am 24.09.2005, 14:34

danke erstmal für die antworten.
hmm, ich dachte immer, eine auslagerung muss erst vorgenommen werden, wenn der ram-speicher voll ist!? habe ich da was falsch verstanden?

Zugesicherter Speicher ist die Auslagerungsdatei. Physikalicher Speicher ist dein Arbeitsspeicher (dein verbauter ~)

unter "zugesicherter speicher -> insgesamt" steht bei mir gerade 334128 KB. soll das bedeuten, dass er ca. 333 MB ausgelagert hat? falls dem so sein sollte, warum lagert er soviel aus, wenn doch beim physikalischen speicher noch 1558328 KB verfügbar sind?
in meinem systemcache sind gerade 1491056 KB, ist das nicht sau viel?

ist es übrigens zu empfehlen, das betriebssystem komplett ohne auslagerung zu betreiben (vorausgesetzt man hat genug ram), oder sollte man da eher die finger von lassen?

fragen über fragen... :)
Solari
 
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Beitragvon GrayGhost am 24.09.2005, 14:37

Hallo,
richtig, eine Auslagerungsdatei sollte immer existieren. Aber!!!! IMMER mit fester Größe. Die Größe von Windows verwalten zu lassen ist das dümmste, was man machen kann. Ist die Auslagerungsdatei variabel, so fragmentiert diese die Festplatte enorm.

Ich habe übrigens einige Anwendungen, die allem Anschein nach davon ausgehen, eine Auslagerungsdatei nutzen zu können. Ist ihnen diese zu klein, behaupten diese Anwendungen, mindestens 3MB Speicher zu benötigen :-( . Und das, obwohl ich reichlich RAM habe. Ich kann dies nicht erklären, aber bei den aktuellen Plattengrößen kann ich gut ein wenig Festplatte spendieren (wenn das Ärger vermeidet). Ich habe übrigens inzwischen eine eigene Partition für die Auslagerungsdatei ;-)
GrayGhost
 

Beitragvon Fat_Mike am 24.09.2005, 16:49

Ich habe übrigens inzwischen eine eigene Partition für die Auslagerungsdatei

warum?


gruss
fat.
Fat_Mike
 
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Beitragvon Holy Marcell am 24.09.2005, 17:28

Weil eine eigene Partition für die Auslagerung (bei mir auch für den Temp-Breich) Sinnvoll ist wenn man Defragmentiert, sodass man die AUslagerung nicht dafür ausschalten muss und dies (benchmarks zufolge) einen kleinen Leistungsschub gibt der zwar nicht spürbar ist...

Außerdem verhindert das Fragmention wenn man daten auf eine Partition schreibt, sodass nicht um die Auslagerung herumgeschrieben werden muss.

Auch sinnvoll ist es, da man die Partition mit fat32 formatieren kann. Dieses Filesystem kommt bekanntlich mit kleineren Datenmengen besser zurecht.
Holy Marcell
 

Beitragvon Fat_Mike am 24.09.2005, 17:57

also gut, noch ein off topic beitrag.

wenn eine feste grösse für die auslagerungsdatei reserviert wird, sehe ich eigentlich keinen wirklichen vorteil. einen "leistungsschub" kann es eigentlich nur geben, wenn diese partition auf einer ansonsten nicht genutzten festplatte liegt. ansonsten wird das system beim zugriff auf die pagefile genauso gebremst, als läge sie auf der systempartition.

natürlich ist das argument "defragmentierung" grundsätzlich richtig.allerdings habe ich die erfahrung gemacht, dass windows xp auf ntfs partitionen schon relativ wenig fragmentiert, wenn man nicht gerade permanent grosse dateien ablegt und wieder löscht. kein vergleich natürlich zu einem linux system zb, aber im vergleich zu früheren windows versionen sehe ich hier schon einen gewaltigen fortschritt. kann mich nicht daran erinnern, wann mein letzter defrag gelaufen ist, und die festplattenzugriffe sind immer noch so fix wie früher. ok, möglicherweise ist der durchsatz um ein paar 100kb runtergegangen...


gruss
fat.
Fat_Mike
 
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