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Zu wenig verfügbarer speicher

Fragen und Probleme zur Hardware hier rein.

Zu wenig verfügbarer speicher

Beitragvon Linsen am 14.02.2004, 17:53

Hallo!

Ich hab da ein Problem mit meinem verfügbaren realen speicher. Bei den Systeminformationen wird der gesamte reale speicher mit 126,92 MB angezeigt (das liegt wohl in der Toleranz bei 128 MB-RAM, nehme ich an). Direkt drunter steht unter verfügbarer realer speicher derzeit ein Wert von mageren 6,19 MB. Dabei läuft nur Mozilla Firebird (und natürlich die Systeminformationen). Manchmal komme ich gar nur auf ca. 180 kB verfügbaren realen Speicher. Das ist doch nicht normal, oder? Kann mir jemand sagen, was ich da machen muss, damit ich mehr Arbeitsspeicher zur Verfügung habe? Wäre super!

Grüße,

Linsen

Mein System:
Pentium III 850 MHz (Notebook-Prozessor)
128 MB-Ram
Grafik: GeForce 2 Go 16 MB
OS: Windows ME
Wenn jemand noch mehr Angaben braucht, bitte sagen, welche.

Vielleicht noch dies. Laut Systeminfo: Gesamter virtueller Speicher 2,0 GB
Verfügbarer virtueller Speicher 1,78 GB
Auslagerungsdateispeicher 1,88 GB
Ach so: Die Auslagerungsdatei kann ich übrigens unter dem angegebenen Pfad nicht finden (Angeblich C:\Windows\WIN386.SWP
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Beitragvon Computerdirk am 14.02.2004, 18:22

Hallöchen,

hab ich das richtig gelesen, das du die Auslagerungsdatei auf 1,88 GB eingestellt hast? als Faustregel gilt eigentlich das die Auslagerungsdatei das 1,5fache des Hauptspeichers betragen soll...

Seit wann hast du diese Probleme denn?
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Beitragvon Linsen am 14.02.2004, 18:49

Ich habe da gar nichts eingestellt, aber es ist in der Tat so, dass mir in den Systeminfos diese Größe angezeigt wird. Und seit wann ich diese Probleme habe, kann ich gar nicht so genau sagen, mein Rechner läuft schon ziemlich lange eher instabil, runterfahren mag er oft gar nicht und hängt sich dann auf. Ich hab dann mal den Systemmonitor benutzt, und da ich da häufig ne Prozessorlast von 50-75 Prozent habe, obwohl gar nichts weiter läuft, dacht ich, ich guck mal in den Sysinfos nach, was mir da so angezeigt wird. Na ja, und dann fiel mir das auf.

Meinst du also, ich sollte die Auslagerungsdatei verkleinern? Und wenn ja, wo mach ich das dann?

Und vielen Dank natürlich für die schnelle Reaktion.
Linsen
 
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Beitragvon Computerdirk am 14.02.2004, 19:43

Hallöchen,

also die Auslagerungsdatei solltest du auf jeden Fall mal verkleinern... Das machst du wie folgt:

Klicke mit der rechten Maustaste auf "Arbeitsplatz" und wähle aus dem ausfahrenden Kontextmenü den Eintrag "Eigenschaften". Navigiere nun nacheinander durch "Leistungsmerkmale" und "Virtueller Arbeitsspeicher"

Dann gelangst du zu einem Fenster wo es zwei Optionen gibt. Zum einen kann man die Verwaltung des virtuellen Speichers Windows überlassen und zum anderen kann man von Hand Werte eingeben...

Was ist da denn bei dir eingestellt?
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Beitragvon Linsen am 14.02.2004, 19:55

Bei mir ist eingestellt, dass Windows den Speicher verwaltet. Ich werde das dann mal selbst übernehmen. Als Maximum stelle ich dann wohl ca. 192 MB (1,5 x 128 MB) ein, und das Minimum lass ich wohl bei Null, oder?

Einstweilen vielen Dank!

P.S.: diese Auslagerungsdatei WIN386.SWP habe ich inzwischen übrigens doch gefunden, ist allerdings soo groß nicht (derzeit rund 140 MB)?!
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Beitragvon Computerdirk am 14.02.2004, 20:03

Hallöchen,

bei Minimum und Maximum den gleichen Wert einstellen... Bei Problemen dann langsam erhöhen...

Dann natürlich akutelle Antivirensoftware installieren, System nach Spyware durchsuchen ( mit Adaware oder ähnlichem Programm ) und die Autostarteinträge kontrollieren...

Treiber des Systems ( Grafikkarte, Mainboard ) auf den aktuellen Stand bringen...
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Beitragvon Linsen am 14.02.2004, 21:22

Ich hab das also jetzt getan: Auslagerungsdatei mal auf 256 MB gestellt, Antivirensoftware läuft bei mir sowieso regelmäßig durch, die Autostart-Einträge habe ich schon vor längerer Zeit bereinigt und jetzt noch Mal einiges rausgenommen, was ich nicht dringend brauche. Außerdem habe ich mit Hilfe einer Liste im Netz mal die Tasks überprüft, die bei mir immer so laufen (per Systeminfos lokalisiert), und da läuft nix, was nicht irgendwie wichtig wäre. Mein Grafikkartentreiber ist ganz frisch. Trotzdem: Der verfügbare reale Speicher ist popelig, aktuell 2,3 MB. Es laufen an Programmen Mozilla Fire- und Thunderbird, AVGuard im Hintergrund und noch son paar Kleinigkeiten.

Jetzt noch Mal ne Frage: In den Systeminfos steht bei den aktiven Tasks ja jeweils ne Größe dahinter, müsste die Summe daraus in etwa das ergeben, was an Arbeitsspeicher belegt ist? Wenn ja, dann komme ich nämlich, so ich mich nicht verrechnet habe, auf rund 10 MB. Da blieben dann noch satte 118 MB Arbeitsspeicher übrig, und nicht 2,3. Wo sind also die restlichen? Wenn du ne Idee hast, wäre ich glücklich.

Beste Grüße,

Linsen

P.S.: Mainboard-Treiber ist wohl nicht aktuell, meinste, das ist wirklich notwendig?
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Beitragvon OldWabble am 15.02.2004, 21:41

Guten Tach auch !

Bevor ich mich mit irgendwelchen Speicherverwaltungsoptionen rumzuärgern muß, würde ich den Arbeitsspecher mal erweitern.
Dann läuft die Geschicht auch flüssiger.
Bei mir sind bei WinXP 250 MB von 1 GB belegt. Selbst wenn ich alle meine Prozesse deaktiviere, sinds immer noch knapp 200 MB.
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Beitragvon Linsen am 16.02.2004, 12:09

Jo, ich hab auch schon 256 MB Speichererweiterung bestellt. Wenn bei XP 200 MB belegt sind, klingen rund 120 MB bei ME ja gar nicht mehr so ungewöhnlich - ne Frechheit finde ich es aber trotzdem, wie MS-Betriebssysteme mit Arbeitsspeicher aasen. XP fällt ja wohl für ältere Rechner aus.

Besten Dank jedenfalls für eure Bemühungen!

Linsen
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Beitragvon chickenman am 16.02.2004, 12:16

naja, also rein theoretisch könnte xp aber bei dir laufen denke ich mal. ich habe auch schon win98 auf einem 133mhz perfekt zum laufen gekriegt. es ist eigentlich immer nur eine frage des speichers.
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Beitragvon Linsen am 16.02.2004, 12:27

Mehr als 512 MB unterstützt mein Mainboard aber nicht, und ich hab keine Lust, dass mein Rechner zur Schnecke wird. Bin zwar nicht so 100 Prozent zufrieden mit meinem System (ist halt schon eher instabil), aber wenn ich XP drüber installiere, würde das ja auch nichts ändern. (würde mir halt n paar zusätzliche Sicherheistslücken einhandeln. Auch nich schön).
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Beitragvon Linsen am 20.02.2004, 21:15

Sorry, dass ich diesen Thread hier noch mal aufwärmen muss, aber mein Problem ist leider noch immer ungelöst: Mittlerweile habe ich 256 MB zusätzlichen Speicher. Das Modul wurde ohne Probleme erkannt und wird in den Systeminfos angezeigt. Der verfügbare reale Speicher ist aber nur ganz am Anfang, wenn der Rechner frisch gestartet wurde, einigermaßen hoch (ca. 250 MB werden dann meist angezeigt). Wenn der Rechner n Büschen läuft, sagen die SysInfos wieder was von 7 MB verfügbarer realer Speicher. Dieser Wert schwankt zwischen 260 kB und 20 MB, wobei diese Schwankungen nichts damit zu tun haben, wie lange der Rechner läuft.

Weiß da jetzt vielleicht jemand Rat?

Wäre schon schön...
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Beitragvon Computerdirk am 21.02.2004, 08:43

Hallöchen,

aber einen Antivirenprogramm hast du doch aktuell auf dem Rechner installiert oder?
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Beitragvon GrayGhost am 21.02.2004, 12:05

Du hast eingangs geschrieben, dein System habe manchmal 50-70% Processorlast. Wenn du den Taskmanager (Strg+Shift+Esc) öffnest, kannst du dann den Prozess identifizieren der diese Last verursacht?

BTW, hier wird immer gefragt ob ein Virenscanner eingsetzt ist, und ob dieser aktuell ist... in den meisten Fällen werden die Probleme aber von Maleware ausgelöst, die i.d.R. von Virenscannern nicht erkannt werden.
GrayGhost
 

Beitragvon Linsen am 22.02.2004, 15:11

Antivirensoftware hab ich, ist immer aktuell und läuft auch regelmäßig durch. Und tatsächlich konnte ich den Prozess, der die hohe Prozessorlast verursachte eben nicht identifizieren (mit Strg+shift+esc schon mal gar nicht). Unter den Systeminfos war auch nix zu sehen. Im Gegenteil, als ich die Größen der aktiven Tasks zusammengerechnet habe, kam ich auf rund 10 MB.

So, das als Vorrede, denn: Ich hab mir aml Norton Utilities besorgt und durchlaufen lassen. Das Programm hat rund 300 Fehler und Probleme entdeckt, die es auch größtenteils beheben konnte. Außerdem zeigt mir der Norton System Doctor jetzt eine recht akzeptable Prozessorlast an (derzeit 7 Prozent). Der freie reale Speicher wird beim Windows-Start mit ca. 270 MB angezeigt, jetzt (halbe Stunde später) liegt er bei rund 240 MB. Unter 140 MB ist der freie reale Speicher seit ich Norton Utilities hab nicht mehr abgesunken. Mit solchen Werten kann ich gut leben. Ich betrachte mein Problem also behoben und kann jedem nur zu einem Programm wie Norton Utilities raten (gibt bestimmt auch noch andere, die prima sind, kenn aber nur das).

Ich danke allen, die sich um eine Lösung bemüht haben. Wir lesen uns bestimmt bald unter einem anderen Thread. Dann zu dem Thema: Warum hängt mein Rechner sich beim Runterfahren immer auf? (Das verfluchte Mistding!!! Da hilft Utilities nämlich null weiter!)
Linsen
 
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