Hi Leute,
Ich besuche in 6 Wochen eine Schule auf der ich Assembler und C++ lernen werde. Das ist ganz zum Schluss dann eine Ausbildung als "Fachinformatischer Assistent"
Bei C++ weiß ich schon ungefähr, was das ist und was man damit so machen kann. Nämlich völlig normale Windoofprogramme, wie man sie auch mit Visual Basic schreibt. Jetzt allerdings würde ich gerne einmal etwas programmieren, was garnicht mehr von Windows abhängig ist. Quazi etwas mit Assembler. Mein Problem an dieser Stelle ist jedoch, dass ich außer dem Namen und dem Wissen, dass man damit irgendwie Dinge schreiben kann die nicht mehr auf O2 basieren, nichts darüber weiß.
Meine konkrete Frage ist also: Wo kann ich Assebler lernen? Gibt es einen guten Tut dazu? Wie nah ist das an der Maschienensprache? Was kann ich alles damit machen? Könnte ich ein eigenes Betriebsystem schreiben, wenn ich Profi wäre? Wo steht mehr darüber?
Mir würde schon reichen, dass ich vielleicht wenn der Computer startet ein Programm habe, was ohne Windows auf den Bildschirm "Hallo Welt" schreibt oder so....
Naja- ich hoffe ihr versteht meine Frage...
David777
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Assembler lernen
10 Beiträge • Seite 1 von 1
also assembler is wirklich sehr nahe an maschinenprogrammierung. haben wir auch im info-leistungskurs gemacht. wir hatten auch ein schönes programm von unserm info lehrer bekommen (mini-assembler nennt der sich). du hast virtuelle speicherblöcke und kannst dann eben deine befehle (addieren, subtrahieren usw). damit ham wa dann versucht, potenzieren/radizieren und multilpizieren/dividieren zu realisieren (also nur mit addieren und subtrahieren... echt krass). vielleicht könnte ich an dieses programm kommen und es dir bereit stellen. könnte aber ne weile dauer...
mfG daGrossa
mfG daGrossa
- daGrossa
- Beiträge: 94
- Registriert: 12.06.2005, 19:38
nunja, tut's wirds dafür wohl eher nicht geben. du musst ja eigentlich auch nur wissen, dass der erste opperand und das ergebnis einer operation im akkumulator stehen. wenn du willst, könnte ich dir versuchen, das ganze mal irgendwie zu erklären...
- daGrossa
- Beiträge: 94
- Registriert: 12.06.2005, 19:38
Sicher
Und wie ich das will! Ich habe zwar von komischen akumulanten keine Ahnung aber das hier ist meine Homepageadresse: http://www.d.beep.de
Da steht auch meine ICQ nummer- wäre toll, wenn wir mal chatten könnten!
Kennt keiner sonst Tuts?
Lohnt es sich für meinen späteren Beruf überhaupt Assembler zu lernen?
David
Da steht auch meine ICQ nummer- wäre toll, wenn wir mal chatten könnten!
Kennt keiner sonst Tuts?
Lohnt es sich für meinen späteren Beruf überhaupt Assembler zu lernen?
David
- nicky777
- Beiträge: 491
- Registriert: 02.12.2004, 17:37
- Wohnort: Siegen
Hallo,
spezialisiere dich auf dem Gebiet der digitalen Signalverarbeitung. Dort gibt es für zeitkritische Aufgaben noch Anwendungsgebiete in denen von Hand in Assembler programmiert wird.
In der Regel wird die DSP Software (digital signal processor, z.B. Texas Instruments TMS320) mittels C-Compiler geschrieben, allerdings erzeugt der Compiler in der Regel keinen optimalen Assembler Code. In sehr zeitkritischen Echtzeitroutinen werden dann schon mal Schleifen von Hand programmiert.
Kann man z.B. damit vergleichen: Homepage mit Frontpage und Homepage von Hand gemacht. Die Ergebnisse mögen gleich aussehen, aber der Quellcode ist bei der manuellen Programmierungum einiges schlanker.
spezialisiere dich auf dem Gebiet der digitalen Signalverarbeitung. Dort gibt es für zeitkritische Aufgaben noch Anwendungsgebiete in denen von Hand in Assembler programmiert wird.
In der Regel wird die DSP Software (digital signal processor, z.B. Texas Instruments TMS320) mittels C-Compiler geschrieben, allerdings erzeugt der Compiler in der Regel keinen optimalen Assembler Code. In sehr zeitkritischen Echtzeitroutinen werden dann schon mal Schleifen von Hand programmiert.
Kann man z.B. damit vergleichen: Homepage mit Frontpage und Homepage von Hand gemacht. Die Ergebnisse mögen gleich aussehen, aber der Quellcode ist bei der manuellen Programmierungum einiges schlanker.
- GrayGhost
Ok
Das heißt es wäre für mich trotzdem besser wenn ich C++ lernen könnte. Leider kenne ich mich auch hier nicht gut aus und weiß auch nicht, was man für Programme dafür braucht! Auch nicht, wo es tuts gibt. Kennt sich da noch einer aus?
David
David
- nicky777
- Beiträge: 491
- Registriert: 02.12.2004, 17:37
- Wohnort: Siegen
Hier ist eine sehr gute Seite mit vielen Tutorials zu allen möglichen Sprachen:
http://www.onlinetutorials.de
- Bluesun
- Beiträge: 133
- Registriert: 06.03.2005, 18:34
- Wohnort: Nähe Karlsruhe
Hallo,
ich frag mich allen ernstes, wie du mal eben von Assembler auf die objektorientierte Sprache C++ springen kannst. Wie währe es denn mit Java?
Hast du überhaupt eine Ahnung was programmieren bedeutet? Ich meine diese Frage ganz ernst. Du musst nicht glauben, dass Kenntnisse einer Programmiersprache irgendwas auf dem Arbeitsmarkt wert ist.
In meiner Firma arbeiten ca. 1500 Leute die programmieren. Allerdings ist das Programmieren eine Fähigkeit, die die meisten ganz nebenbei gelernt haben. Er sind Ingenieure die die Bereiche digitale Signalverarbeitung, Regelungstechnik, Prozesstechnik und Elektrotechnik studiert haben. Dazwischen sind noch Mathematiker und Physiker. Glaub nicht, dass es da irgendwelche "mathematisch, technischen Assistenten" gibt, oder wie auch immer diese ganzen Ausbildungsschienen genannt wurden. Heute wird von einem Entwickler erwartet, dass er seine Entwicklungen auch gleich programmtechnisch umsetzt. Da ist leider nur wenig Platz für Leute die sich lediglich für das Programmieren interessieren.
Bevor du dich auf eine Sprache festlegst, solltest du erst mal herausfinden, welcher Anwendungsbereich dir gefallen könnte. Dabei ist C++ bestimmt keine schlechte Wahl, Assembler zwar sehr lehrreich, aber herausgeworfene Zeit, es sei denn, du interessierst dich für die digitale Signalverarbeitung.
Die Kunst eines Programmierers ist allerdings, ein Problem zu mathematisieren und dann die Lösung der Gleichungen programmtechnisch umzusetzen. Und dies gilt leider auch dann, wenn du dich auf die GUI und HMI Programmiereung spezialisieren willst.
ich frag mich allen ernstes, wie du mal eben von Assembler auf die objektorientierte Sprache C++ springen kannst. Wie währe es denn mit Java?
Hast du überhaupt eine Ahnung was programmieren bedeutet? Ich meine diese Frage ganz ernst. Du musst nicht glauben, dass Kenntnisse einer Programmiersprache irgendwas auf dem Arbeitsmarkt wert ist.
In meiner Firma arbeiten ca. 1500 Leute die programmieren. Allerdings ist das Programmieren eine Fähigkeit, die die meisten ganz nebenbei gelernt haben. Er sind Ingenieure die die Bereiche digitale Signalverarbeitung, Regelungstechnik, Prozesstechnik und Elektrotechnik studiert haben. Dazwischen sind noch Mathematiker und Physiker. Glaub nicht, dass es da irgendwelche "mathematisch, technischen Assistenten" gibt, oder wie auch immer diese ganzen Ausbildungsschienen genannt wurden. Heute wird von einem Entwickler erwartet, dass er seine Entwicklungen auch gleich programmtechnisch umsetzt. Da ist leider nur wenig Platz für Leute die sich lediglich für das Programmieren interessieren.
Bevor du dich auf eine Sprache festlegst, solltest du erst mal herausfinden, welcher Anwendungsbereich dir gefallen könnte. Dabei ist C++ bestimmt keine schlechte Wahl, Assembler zwar sehr lehrreich, aber herausgeworfene Zeit, es sei denn, du interessierst dich für die digitale Signalverarbeitung.
Die Kunst eines Programmierers ist allerdings, ein Problem zu mathematisieren und dann die Lösung der Gleichungen programmtechnisch umzusetzen. Und dies gilt leider auch dann, wenn du dich auf die GUI und HMI Programmiereung spezialisieren willst.
- GrayGhost
Re: Assembler lernen
Lohnt es sich Assembler zu lernen ?
Tja...Dat kommt echt drauf an, was de tun willst.
Einen Text ohne Winblöd auf den Screen zu schreiben wär unter
DOS wohl einfacher.
Maschienensprache ist der Binärcode für die CPU. Also 01110010... usw.
Assembler ist eine Definition eben jenem Bitcodes als Klartext.
LDA xx ist einfacher fürs Gehirn als 1010000.
Soviel zu der Frage, ob Assembler maschienennah ist...
Aus meiner Commodore-C64-Coding Zeit kenn ich das omnipotente "DER-RECHNER-IST-UNTER-MEINER-KONTROLLE"-Gefühl, direkt den Prozessor sowie die IO bzw. Sound und Videoregister direkt und ohne Umwege (logischerweise superschnell) ansprechen zu können.
Das Hauptproblem heutzutage liegt wohl mehr an der (wohl bewusst provozierten) "Unfähigkeit", eine Plattform für alles zu designen.
Würden jo sonst nix verdienen.
Der Weg eines Wertes ist heute (ehrlichgesagt) total meschugge in Bezug auf den Speed:
Code - Direktx (oder OpenGL) - Treiber - Register
(Nagut...der Weg ist das Ziel...)
Im Gegensatz Homecomputer:
Code - Register.
Um zu Deinem Problem zurückzukommen:
Es ist mit Sicherheit KEIN Nachteil, Assembler zu lernen.
Hat Vorteile ohne Ende.
Erstens lernste die Hardware kennen wie se tatsächlich funktioniert und nicht über Icons und drehende Bildchen.
Zweitens haste Modifizierungsmöglichkeiten jeglicher(!) Hardware,
da diese Assembler als Roots hat.
Um z.B. zu verstehen, was die hochgelobte Technik im Steuergerät eines Autos macht, kommste um die oszillographische Detektierung
der Steuersignale nicht herum.
Und die kannste dann mit einem geeigneten Assemblersystem abfangen, auswerten und..na sagen wir mal, boosten.
Das Steuerprogramm steckt in vielen Fällen in einem EPROM oder heutzutage im FLASH-RAM.
Und dort steckt mit Sicherheit kein C-,Basic,Pascal,Cobol,Java oder sonstiger speedreduzierender Mummpitz drin...
(Wär echt'n Ding, denn um z.B. BASIC ausführen zu können, müsste im EPROM noch ein Interpreter sein, der GOTO in die jeweilige Ass-Binär-Kombination übersetzt.
Oder vorher ausführbar compiliert, wie auch immer).
Natürlich hat Assembler auch Nachteile wie z.B. das Du die Speicheraddressen genau kennen musst in denen Dein Code liegt.
Dieser Nachteil (der eigentlich keiner ist...) kommt jedoch gegen den Speed und die Tatsache dass Geräte eben funktionieren müssen und somit fest definierte Zellen besitzen, nicht an.
Wie anfangs gesagt...
Kommt drauf an, was de machen willst...
Ps.
Assembler können immer weniger, wodurch die Digital-Macht
der Könner steigt...
Greetz to all from Saarland
Chris
Tja...Dat kommt echt drauf an, was de tun willst.
Einen Text ohne Winblöd auf den Screen zu schreiben wär unter
DOS wohl einfacher.
Maschienensprache ist der Binärcode für die CPU. Also 01110010... usw.
Assembler ist eine Definition eben jenem Bitcodes als Klartext.
LDA xx ist einfacher fürs Gehirn als 1010000.
Soviel zu der Frage, ob Assembler maschienennah ist...
Aus meiner Commodore-C64-Coding Zeit kenn ich das omnipotente "DER-RECHNER-IST-UNTER-MEINER-KONTROLLE"-Gefühl, direkt den Prozessor sowie die IO bzw. Sound und Videoregister direkt und ohne Umwege (logischerweise superschnell) ansprechen zu können.
Das Hauptproblem heutzutage liegt wohl mehr an der (wohl bewusst provozierten) "Unfähigkeit", eine Plattform für alles zu designen.
Würden jo sonst nix verdienen.
Der Weg eines Wertes ist heute (ehrlichgesagt) total meschugge in Bezug auf den Speed:
Code - Direktx (oder OpenGL) - Treiber - Register
(Nagut...der Weg ist das Ziel...)
Im Gegensatz Homecomputer:
Code - Register.
Um zu Deinem Problem zurückzukommen:
Es ist mit Sicherheit KEIN Nachteil, Assembler zu lernen.
Hat Vorteile ohne Ende.
Erstens lernste die Hardware kennen wie se tatsächlich funktioniert und nicht über Icons und drehende Bildchen.
Zweitens haste Modifizierungsmöglichkeiten jeglicher(!) Hardware,
da diese Assembler als Roots hat.
Um z.B. zu verstehen, was die hochgelobte Technik im Steuergerät eines Autos macht, kommste um die oszillographische Detektierung
der Steuersignale nicht herum.
Und die kannste dann mit einem geeigneten Assemblersystem abfangen, auswerten und..na sagen wir mal, boosten.
Das Steuerprogramm steckt in vielen Fällen in einem EPROM oder heutzutage im FLASH-RAM.
Und dort steckt mit Sicherheit kein C-,Basic,Pascal,Cobol,Java oder sonstiger speedreduzierender Mummpitz drin...
(Wär echt'n Ding, denn um z.B. BASIC ausführen zu können, müsste im EPROM noch ein Interpreter sein, der GOTO in die jeweilige Ass-Binär-Kombination übersetzt.
Oder vorher ausführbar compiliert, wie auch immer).
Natürlich hat Assembler auch Nachteile wie z.B. das Du die Speicheraddressen genau kennen musst in denen Dein Code liegt.
Dieser Nachteil (der eigentlich keiner ist...) kommt jedoch gegen den Speed und die Tatsache dass Geräte eben funktionieren müssen und somit fest definierte Zellen besitzen, nicht an.
Wie anfangs gesagt...
Kommt drauf an, was de machen willst...
Ps.
Assembler können immer weniger, wodurch die Digital-Macht
Greetz to all from Saarland
Chris
- C.Oehm
- Beiträge: 1
- Registriert: 18.07.2005, 20:56
- Wohnort: Saarland/Losheim am See
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