Hier erläutere ich, was man alles mit WinRAR machen kann.
Zu erst: Wo bekommt man
WinRAR her ?
Die Links zu Shareware und Trial-Version sind
hier zufinden.
Diese Anleitung kann man auch für eine anders sprachige Version von WinRAR gut nutzen, da die Wege zu den einzellnen Optionen immer die gleichen sind.
Man kann selbstverständlich alle Optionen verbinden, sprich man kann eine EXE-Datei erstellen, sie auch gleichzeitig splitern lassen und sie noch zusätzlich Passwortgeschützt machen.
1. Ein selbstextrahierendes Archiv erstellen:
Wie das geht ist
hier zu finden.
2. Ein Archiv in Teile aufsplittern:
Um ein Archiv in Teile aufzusplittern, um es beispielsweise bei einer Größe von 4 MByte auf 3 Diseketten verlagern zu können muss man folgendes machen:
Das, was gesplittert werden soll mit der rechten Maustaste anklicken und dann auf
Zu einem Archiv hinzufügen... gehen:
Im neuen Fenster geht man dann unten links auf den Pfeil unter
In Teile aufsplittern (Byte) und klickt dann entweder eine Vorgabe an (z.B. 3,5" für Disketten, 650m für eine 650 MByte CD-R oder 700m für eine 700 MByte CD-R) oder tippt die Größe eines Teilarchives manuell ein; hierbei muss die Eingabe in Byte geschehen ! Das heißt, wenn man ein Archiv in 6 MByte große Teilarchive splitern will, dann muss man dort 6000000 (gerundet) eintippen:
Zum Schluss noch mit
OK bestätigen.
3. Ein Archiv Passwortschützen:
Hierzu wieder das mit der rechten Maustaste anklicken, was bearbeitet werden soll, und dann auf
Zu einem Archiv hinzufügen... klicken:
Nun in die Registerkarte
Erweitert wechseln und auf
Passwortfestlegen klicken:
Im neuen Fenster dann ein Passwort festlegen und es in der 2ten Zeile bestätigen.
Passwort im Klartext anzeigen bewirkt, dass man das Passwort noch einmal lesen kann.
Auch Dateiname Verschlüsseln sorgt dafür, dass man beim öffnen des Archivs um die Eingabe des Passworts gebeten wird. Sollte man diese Option nicht aktivieren, so kann man das Archiv einfach so öffnen, und erst beim Öffnen von Dateien, die sich im Archiv befinden, wird eine Passwortabfrage gestartet. So kann man sehen was alles in einem Archiv vorhanden ist, ohne das Passwort zu wissen. Es ist sicherer die Funktion zu aktivieren!
Dann noch 2mal mit
OK bestätigen, und das Archiv wird erstellt:
4. PC automatisch herunterfahren lassen nach Abschluss des Archivieren:
Hierzu wieder das mit der rechten Maustaste anklicken, was bearbeitet werden soll, und dann auf
Zu einem Archiv hinzufügen... klicken:
Nun in die Registerkarte
Erweitert wechseln und ein Häkchen in das Kästchen vor
PC nach Beendigung herunterfahren setzen:
Zum Abschluss noch mit
OK bestätigen.
Diese Funktion kann ganz nützlich sein, wenn man etwas archiviert, was mehrere Stunden dauert.
5. Ein richtiges Installationsprogramm aufbauen:
Um ein Installationsprogramm aufzubauen, muss man folgendes machen:
Vorweg, so ein Installationsprogramm kann sehr nützlich sein. Es kann wie ein bekanntes Installationsprogramm (wie z.B. eins von irgend einem bekannten Spiel) aussehen.
Man kann alle Optionen nutzen die ich bereits vorgestellt haben und unter anderem folgendes noch: einen festen Installationspfad einstellen, eine Installationsbeschreibung, AGBs/EULAs/Lizenzvereinbarungen, Verknüpfungen in Autostart/„Programme“-Ordner/Desktop, ein eigenes Icon für die EXE wählen, etc.
Nun fangen wir ganz langsam an; hierzu wieder das mit der rechten Maustaste anklicken, was bearbeitet werden soll, und dann auf
Zu einem Archiv hinzufügen... klicken:
Nun klickt man auf im sich nun öffnenden Fenster
Selbstentpackendes Archiv:
Nun wechselt man in die Registerkarte
Erweitert und klickt auf
SFX-Optionen...:
Hier, in der ersten Registerkarte (
Allgemein) des neuen Fensters gibt man unter
Vorgegebenes Zielverzeichnis einen Installationspfad an. Dieser könnte z.B.
C:\Programme\TEST\ heißen. Der Punkt sollte dann automatisch von
Unter „Programme“ erzeugen auf
Absolute Verzeichnisangabe übergehen. Man sollte dann noch das Häkchen vor
Verzeichnisnamen speichern und wiederherstellen entfernen! Dies bewirkt, dass bei jedem Aufruf der EXE das Standart definierte Zielverzeichnis da steht. Mit Häkchen würde sich nach jedem ändern des Pfades der Pfad dort speichern, was bei ordentlichen Programmen nicht so toll wäre (muss man nicht unbedingt verstehen; ist schwer zu erklären).
Nun geht man in die Registerkarte
Erweitert. Der Punkt, was das Löschen betrifft, sit für uns vorerst unwichtig. Ich werde ihn hier nicht weiter erklären und auch nicht benutzen, da für unsere Zwecke im Moment nicht nötig ist. Nun klickt man auf
Verknüpfung hinzufügen
Im neuen Fenster kann man dann die gewünschten Funktionen je nach Belieben auswählen. Hier kann man z.B. unter
Wo? mit dem Punkt
Desktop auswählen. Nun muss man bei
Quell-Dateiname den Pfad zu der Datei angeben, die verknüpf werden soll, sprich die Datei, die noch nicht gepackt wurde. Unter
Zielverzeichnis gibt man den Pfad an, wo dann eine Verknüpfung erstellt werden soll. Hier kann man alles frei lassen, da man ja weiter oben Desktop ausgewählt hat. Selbiges trifft für die
Beschreibung für die Verknüpfung zu, da man die fast nie einsieht und irrelevant ist. Bei
Name der Verknüpfung gibt man nun den Namen ein, den die Verknüpfung später tragen soll. Nun noch das Fenster mit OK schließen.
Nun kann man in die Registerkarte
Modi wechseln. Hier macht man einen Punkt in das Feld vor
Überschreibe alle Dateien hinein, um eine Abfrage zu unterbinden.
Nun kann man in die Registerkarte
Text und Symbol wechseln. Hier gibt man unter
SFX Fenstertitel ein. Dieser erscheint dann im oberen linken Eck des Installations-Fensters. Unter
SFX Textanzeige kann man eine Installations-Beschreibung eingeben, z.B. wie man etwas installieren soll. Wenn man auf
Text aus Datei laden... klickt, kann man dort nach einem bereits verfassten Text suchen. Hier bei werden Text-Dateien mit folgenden Endungen unterstützt: *.txt *htm *html
Man kann also so eine bereits verfasste Beschreibung leicht einfügen.
Unter
SFX-Symbol aus folgender Datei laden kann man einen Pfad zu einer ICON-Datei angeben. Zur besseren Hilfe kann man auf
Suchen... klicken. Es werden *.ico-Dateien vorausgesetzt. Ich denke, man weiß was ein Icon ist. Ansonsten wird
hier beschrieben, was ein Icon ist, und wie man sich welche selbst erstellen kann.
Nun kann man in die Registerkarte
Lizenz wechseln. Hier gibt man unter
Titel des Lizenz-Fenters den Namen ein, den das Fenster tragen soll, sprich, den man dann später am oberen linken Rand lesen kann.
Unter
Lizenztext gibt man seine Lizenzbedingung ein. Auch hier kann man per
Text aus Datei laden einen bereits vorgeschriebenen Text einfügen. Auch hier werden folgende Text-Dateien unterstützt: *.txt *htm *html
Nun, die Registerkarte
Modul ist für uns unwichtig. So können wir nun 2mal mit OK bestätigen, und das Archiv + Installationsprogramm wird generiert.
Ich denke, dass sind die wesentlichen Funktionen von WinRAR, die ziemlich wichig sind. Selbstverständlich kann WinRAR noch mehr, aber das wird dann zu umfangreich um es zu beschreiben und ziemlich unübersichtlich ... ist dann für die Profis gedacht
Das sollte für den Anfang reichen ...