Fileserver aufbauen, welches OS?

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Fileserver aufbauen, welches OS?

Beitragvon Ceptor am 29.04.2005, 11:45

Hi,

ich will mir einen Fileserver aufbauen, mit dem ich von 2 Rechnern (beide XP) sowohl schreiben als auch lesen kann.

Nun stellt sich natürlich die Frage nach dem zu verwendenen OS. Wichtig ist, dass ich erstens keinen seperaten Monitor anschließen will (selbst auf Tastatur und Maus würde ich gerne verzichten), zweitens wäre es am besten, wenn man diesen Server nach alter DOS-Manier einfach an- und ausschalten könnte, ohne diesen über "Remote" o.ä. runterfahren zu müssen.

Wer hat Tipps und Hilfen?
Ceptor
 
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Beitragvon GrayGhost am 29.04.2005, 14:31

Hallo,
da ein Fileserver im Prinzip nichts anderes ist, als ein Rechner mit einer Ordnerfreigabe, könntest du jedes Betriebssystem verwenden. Solltest du Linux favorieren, dann geht der Zugriff aus der Windowswelt am besten über einen Sampaserver. In einer reinen Windowsumgebung ist keine Serversoftware erforderlich.

Das mit dem einfachen Ausschalten ist nicht ganz so trivial. Vorstellen könnte ich mir ein Knoppix System (Linux von CD booten). Da hierbei das Betreibssystem auf einer schreibgeschützten CD liegt, kann beim Ausschalten nichts passieren. Denkbar wäre aber auch, ein Betriebssystem auf eine schreibgeschützte Partition zu legen um es vor Beschädigungen zu schützen.

Serveradministration könntest du über VNC realisieren, dmit ist der Rechner schon mal Monitor-, Tastatur- und Mausbefreit.
GrayGhost
 

Beitragvon Ceptor am 29.04.2005, 14:40

Hi,

schonmal danke für deine Hilfe.

Kannst du VNC etwas spezifizieren?
Ceptor
 
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Beitragvon GrayGhost am 29.04.2005, 16:28

Hallo,
ist genial um beliebige Systeme per Remote Desktop fernzubedienen.

http://www.realvnc.com/what.html
GrayGhost
 

Beitragvon 08/15-Morpheus am 29.04.2005, 16:31

vnc is meiner meinung nach nicht so gut, ist bei uns auf den schul computern drauf und kostet nur ressourcen. ich finde radmin um einiges besser. vergiss nicht wenn du tastatur und maus nicht anschließt das im bios einzustellen, sonst bootet der pc net

link zu radmin: http://www.famatech.com/download/
08/15-Morpheus
 
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Fileserver

Beitragvon schwedenmann am 29.04.2005, 19:37

Hallo

Wie @GrayGhost schon sagte, Linux plus Samba-Paket. Damit kannst du von Xp oder jedem anderen Windows auf den Sambaserver schreiben und lesen (Samba ist im Prinzip nichts anderes als ein Nt-server in einer Windowsumgebung).

Ein Linuxrechner einfcah ausschalten wie unter DOS, geht nicht (geht schon, nur du riskierst damit ev. Datenverluste trotz Einsatzes eines der mittlereweile 5 Journaling Filesystems unter Linux).
Die Frage welche Distri du für den Server nimmst ist Geschmackssache, wenn du Erfahrung im Editieren von Configdateien (a la DOS) hast, würde ich dir zu Debian raten. Du kannst natürlich einen Webserver installieren und dann das Grafische Administrierungstool Swat oder Webmin installieren, dann kannst du von Win aus im Windowsbrowser diese Tools aufrufen und den Server managen.
Um den PC aber runterzufahren bleibt dir ncihts anderes übrig, als den Befehl shutdown -h now einzugen, bzw. einen cron-job mit diesem Befehl auzuführen, wenn du den Server jeden Tag um eine bestimmte Uhrzeit runterfahren kannst.

Du kannst auch eiune LiveCd für das OS und Samba nehmen, aber dann kannst du trotzdem nicht einfach ausmachen, denn die daten (files) werden ja auf jeden Fall auf einer Partiton gespeichert und die muß unter Linux nun mal korrekt gemountet udn unmountet werden, was mit dem shutdown Befehl gewährleitet wird.


Mfg
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Beitragvon GrayGhost am 30.04.2005, 04:36

Hallo, ich wage es kaum zu widesprechen, aber wenn die Daten auf einer eigenen Datenpartition liegen, dann könnte es nur dann Probleme geben, wenn der rechner während eines Schreibvorgangs ausgeschaltet wird. Du hast allerdings mit dem mounten der Laufwerke recht... Ich frage mich gerade, ob dies mit einer Live-CD so ohne weiteres möglich ist ein Laufwerk für den Datentransfer zu mounten. Vermutlich muß die CD angepasst werden. Ich werde mich Montag mal schlau machen ;-)
GrayGhost
 

Nochmal Server

Beitragvon schwedenmann am 30.04.2005, 11:41

Hallo


@GrayGhost

Aber eine Datenpartition ohne Schreibrechte macht ja wenig Sinn und beim Ausschalten ohne shutdown kann es trotz journbaling Filesystemen zu einer Inkonsistenz des gesamten Filesystems führen, unabhängig dvon wann geschrieben wird. Ein journaling filesystem schützt ja nicht vor einem defekt des Filesystems, sondern schützt ? die Dateien die gesachrieben werden. Man kann dieses ausschalten ein paar ma machen, habe ich selbst bei jfs schon aus Versehen 3x gemacht (insgesamt 3 Partitonen mit 130GB) und das journal hat die daten korrekt innerhalb von 1-2 sec. zurückgespielt, ohne Probleme, aber auf dauer würde ich sowas nie machen.
Zum Punkt eigene Datenpartiton, bei einige LivCds kann man ein eigenes Homeverzeicnis wählen, dort liegen dann immer die Konfigurationsdateien, soweie die Downloads. Wenn unter Konfiguration auch die fstab fällt, kann man per LiveCd einen Server bauen (ist sogar gegen Viren, etc immun, da CD) und schrteibt dann auf eine Partiton die Dateien.


Mfg
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Beitragvon GrayGhost am 30.04.2005, 12:28

Hallo,
Probleme mit dem Journaling System kann man verhindern, wenn man beim Start grundsätzlich eine ausreichende Zeit für ein ggf. notwendiges "Recover" lässt und während des Starts den Rechner weder resetted noch ausschaltet. Selbst UNIX überlebt dann unkontrollierte Ausschaltvorgänge. Ist aber m.E. kein empfehlenswertes Verfahren.
GrayGhost
 

Journaling Filesystem

Beitragvon schwedenmann am 30.04.2005, 13:04

Hallo

@GrayGhost

Auf meinen Linuxsystemen fahre ich ext3, jfs, xfs und rfs, sowie eine Part. mit reiser4.
Alle Partitonen mit journaling Filesystemen führen während des Bootens (dauert bei mir bis zum login ~45 sec.) einen Vergleich von Journal und Daten auf der Platte aus. das dauert bei jfs oder xfs 1-2 sec für Part. von 50GB), es erscheint dann eine Meldung locking fpr journal , checking o.k., filesystem is clean, das wars, das ist Standardverfahrenwährend des Bootens.
Man kann einen Unix/Linux-PC natürlich auch einfachg so ausschalten, aber nur im Notfall wenn kein Zugriff mehrmöglich ist (also keine Konsolenwechel oder ein wechsel des Runlevels) mehr möglich ist um den Rechner neu zu starten, oder komplett runter zu fahren.



Mfg
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Beitragvon Ceptor am 01.05.2005, 12:25

Kennt jemand Mircrosoft Server 2003? Was haltet Ihr davon? Ich habe eine Linux-Distr. auch in Erwägung gezogen, allerdings habe ich mit Linux noch so gut wie gar nichts gemacht. Welche empfehlt Ihr mir?
Ceptor
 
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Windows Sever 2003

Beitragvon schwedenmann am 01.05.2005, 12:48

Hallo

Also für ein Heimnetzqwerk mit 2PC + Server halte ich 2003 für überdimensioniert und es kostet natürlich was.
Linux gagegen ist ist kostenlos (bis auf Suse, Mandrake und RedHut).
Distris gibts genug, emphehlen für einen Server:

Debian-Sid (es reicht eine geringe Hardware, wenn ohne X-server installeirt)
Kanotix 2005-2 (mindesten 265MB-RAM und rund 1GHz, besser mehr)
Eisfair
Suse
Gentoo (ist nichts für Anfänger).
Slackware
BSD (auch nichts für Anfänger)

Mfg
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Beitragvon Ceptor am 01.05.2005, 19:44

was haltet ihr von dem heise-Projekt Debian? Wäre das ok?
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heise-Project Debian

Beitragvon schwedenmann am 01.05.2005, 21:35

Hallo


meinst du damit den Debian-Server der Zeitschrift c`t ?


Ist eigentlich nichts anderes als debian sarge (testing) nur schon teilweise vorkonfiguriert.
Das brauchst du aber nicht.
Wenn du nur einen Fileserver (also Linux + Samba ) willst ist das ganz einfach mit Debian-Sid (Netinstall) und Samba zu realisieren.
Alternativ kannst du auch eisfair nehmen, ist sehr einfach zu installieren und zu administrieren, gerade für Anfänger.
Der Knackpunkt von Windows-LinuxSamba liegt in derrichtigen Windows-Netzwerk Konfiguration. Die Grundkonfiguration von samba ist einfach, habe das gerade auf Sid und eisfair hingekriegt.


Mfg
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Beitragvon Ceptor am 01.05.2005, 21:45

Na, dann komme ich wohl nochmal auf dich zurück. ;)

Hast du nen DL-Link?
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