Schönen guten Tag auch!
Ich hab das dumpfe Gefühl mein ASRock P4VT8+ fetzt mir meine Prozessoren. So verlief das Ganze bis jetzt:
ASRock P4VT8+ gekauft, Celeron 1,7 GHz, 512 MB DDR, 2x 80 GB S-ATA Festplatte für RAID-0, neues Netzteil und 'nen schicken Kühler dazu.
Alles nett auf dem Schreibtisch verkabelt, angeschaltet - lief 40sek, dann war der Celeron im Eimer. Mein (unheimlich dummer) Fehler: Mal schaun, ob es überhaupt funktioniert - ohne Kühler... Lehrgeld für neuen Celeron: 50€ (Bitte keine blöden Kommentare - hab mich genug geärgert und Spott ertragen müssen)
Bis der Neue eintraf aus Ungeduld einen P4 3,0GHz gekauft und angeschlossen (diesmal mit Kühler). Lief. Also WinXP drauf, ins Gehäuse und 2-3 Monate keine Probleme.
Vor etwa eineinhalb Wochen muckte der Keyboardanschluss. Funktionierte aber nach 3 Tagen wieder.
Nach einer weiteren Woche fiel der P4 plötzlich aus. System hing, ausschalten funktionierte nur am Netzteil; bootet nicht mehr.
Aufgemacht und nachgeschaut - nichts Auffälliges. Alle Lüfter (Netzteil, CPU-Kühler und zusätzlicher Gehäuselüfter) drehen ganz normal. Übermäßig warm war's auch nicht und roch ganz normal (also nicht wie abgerauchte Platten - die hatte ich als erstes verdächtigt)
Dann hab ich gestern den "Ersatz"-Celeron eingebaut und es lief (langsam - aber) normal. Gestern Abend hab ich den PC runtergefahren und wollte ihn heute wieder anschalten, da tut sich wieder nix. Vermute, dass es den Celeron jetzt auch erwischt hat...
Heute hab ich es nochmal mit einem P4 1,5GHz probiert, da tut sich aber auch nix. (Vielleicht ist der auch schon hinüber?)
Hat jemand eine Idee, was Schuld sein könnte?
Überspannung (aus dem Stromnetz) schließe ich aus, da der PC an einer gesicherten Steckdosenleiste hängt. Das Gehäuse ist (über Netzstecker) geerdet, daher ist statische Entladung während des Umbaus auch unwahrscheinlich.
Da das Mainboard außerdem über eine temperaturgesteuerte Abschaltung verfügt, halte ich den "Hitzetod" ebenfalls für unwahrscheinlich. Außerdem sind alle Lüfter temperaturgesteuert - man müsste mindestens die erhöhte Lautstärke der Lüfter bei zu hoher Temperatur hören müssen...
Ein Mainboard-Defekt ist denkbar, der Verkäufer will aber mindestens 20 Euro plus Stundenlohn, wenn er keinen Schaden feststellt. Und da ich keine Rechtschutz hab, bin ich nicht unbedingt scharf drauf mich mit denen anzulegen.
Jemand weitere Ideen?
Vielleicht wurde ein solches Problem auch schon behandelt, ich konnte allerdings nichts finden...
Vielen Dank vorab
Zfennn (wie man's spricht)